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Das Unfertjalfungsblaft
Dienstag. 31. Januar 1933.
des sismdurgischen Correfpondenten
Der unvollendete Demetrius
Lin unsterbliches Werk feiert seinen 70. Geburtstag
Im Jahre 1803 verzeichnet .Hebbel am Sckluft des 4. Aktes
seines .Demetrius" die wenigen Worte: .Geschrieben am dem
Krankenbette". — ES war die letzte Aufzeichnung, die man vorfand.
sein kurz daraus erfolgter Tod lieft rtm diese Tragödie
nicht vollenden. DaS Manuskript schließt mit der 8. Szene des
5 Aktes ab. Die dann folgenden Verse, die letzten, die Hebbel
dichtete, sind mit Bleistift rasch und wie Hieroglvbden eines
Lchwerkrankcn aufs Papier gebracht Ihre Entzifferung war
schwierig einzelnes war zweifelhaft, mehrere Wörter und Verse
wollten ihren Sinn durchaus nickt verraten. Daft es dennoch
gelang, der Nachwelt ein ziemlich abgeschlossenes Bild des
Demetrius zu Hintersassen, ist dem Nnrstand zuzn-schreiben. daft
Hebbel am Sckluft des 4. Aktes seinen Helden fpreckren läßt:
„Ich bin der Kapitän aus einem Schiss,
das scheitert: rasch ins sichere Boot mit Euch,
dann zünde ich die Pulverkammer an!"
Diese Worte lallen über die Schicksalsfrage des .Helden kaum
einen .Zweifel offen, wohl aber über die Perivctie der Tragödie.
Der erste Gedanke an die Bearbeitung diese« Gegenstandes
findet sich im Jahre 1857. Da schrieb .HelNrel am 31. Dezember
in sein Tagebuch: .. ick schwanke zwischen der Fortsetzung
der Nibelungen und der Vollendung de« Sckillerschcn Demetrius.
dem ick freilich eine ganz andere psvckoloaisclrc Grundlage
geben mufttc wie er. und der mich was ick fan veracllen
hätte, schon mit 18 Jahren besclmitigt bat .
Als er begann, sich diesen Gegenstand geisiig zu vergegenwärtigen.
war seine Absicht. Schillers Denietrius-^ragmeut als
AuSgang zu benutzen. Als er aber aushörte, mit dem Stoff
bloft zu „spielen" und das Drama wirklich in Anarin nahm,
da erkannte er. daft es ihm unmöqlick war. sich dem Sckiller-
scken Torso anzuschniiegen. Die spater an ihn gerichtete i^rage.
ob es wahr sei. daft er Schiller« Demetrius ausnchre. beantwortete
er mit der Bencerkung: „ES kann ebenso wenig nnnand
dort anfgngen weiterzndickten. wo Sckillcr aukgebört. als jemand
dort zu lieben ansangen kann, wo ein anderer aui-
gebört."
Aeufteren Ansioft zur regeren Teilnahme an dem Stoff des
Demetrius empfing Hebbel in Weimar, wo er un Stimmer
1858 einige Wochen verweilte. Er barte d-'m Gronberzog von
Sachsen-Weimar einige« darüber emobtt. und dieser suchte ihn
zu besiimmerl. Schillers Demetrius dir die Weimarer Buhne
zu vollenden. Bald nackr seiner Einkunft in Gmunden, wohin
sich .Hebbel von Weimar au« begab, kam er ins Arbeiten am
Demetrius Er sab in dem Grundstoff nur die grofte. in sich
selbst zerrillene slawische Welt, wäbrrnd Scknller von dem allgemein
menschlichen Moment de« Jaktlims angereat wurde
Da« bedingte eine ganz verschiedene Bebandlunasweisc. io dan
Hebbel kaum noch das Recht hatte, vvu Schillers „Grurrd-
idec" »u sprechen.
Am 31. Juli 1858 wurde der Demetrius anaefanacn. am
31. Dezember desselben Jahres vcrzeichnetc Hebbel in feinem
Tagebuch: „Gearbeitet zwei Akte Demetrius, die ich aber noch
nicht beurteilen kann . Am 31. Dezember 1850 schreibt er:
«Gearbeitet mehr als ich erwarten durfte; einen dritten Akt
Demetrius, die drei Akte Nibelungen und dazu Aufsätze und
ltzedichte in Mengen." — Dann ruht die Produktion des Demetrius
drei Jahre.
Das Drama sollte im gewillen Sinne ein Selbsiporträt des
Dichter« werden. Das trotzige, herausfordernde Wesen des
Demetrius am Hofe der Woiwoden. wo er Knecbtsdicnsic verrichtet
der dem Jüngling angeborene Stolz, gegen den er umsonst
ankämprt und der erst nachträglich seine Rerlrtfertiguna
emvfänat: das alle« waren Stimmungen aus des Dichters
Jnaend Wenn Demetrius im Vorspiel sagt:
„Ich setz mich lieber ans die nackte Erde,
als auf den Stuhl des Bauern, trinke lieber
aus Hobler .Hand, als aus dem Napf der Knechte,
und such mir lieber Beeren für den .Hunger,
als daft ich schwelae. wo der Bettler zecht!"
So sind das Empfindunaslaute. die das früheste Geistes- und
Emviindunoslcben des Dichters unverfälscht auStönen.
Wenige Monate vor .Hebbels Tode trat ihm das Werk erst
wieder nabe.An fein Schmerzenslager gefesselt, ohne daß er
»einen Körper.Haupt und Arme ausgenommen, regen konnte,
dichtete er mebr als zwei Akte. Die Poesie Lampitr in chm.
man kann buchstäblich sagen, mit dem Tode um die Wette. In
seineni Tagebuck sckrcibt er über diese Zeit: .Eme große
LeidenSveriode in der ich lebe und die noch nicht vorüber ist.
so daft ich sie erst svoter sirieren kann. Aber, seltsam genug,
bat seit vierzehn Tagen der poetische Geist anaesangen. sich w
mir zu regen rr entstanden anderthalb Akte de« Demetrius. ovale,
ch ich. durch 'Tkbeumalismns verbindert. kaum in der Laae
l'in. sie ntederzuschreiben. — Wenn es so fort geht, kann ub
bonen. dn« Stück bald unter . h und Jach zu bringen. —
Wunderlich eigensinnige Kraft ' sich jahrelang so tief ver
trat. wie mir zurückgetretene :lk unter der Erde, and dre
dann wie diese, plötzlich und oft zur unheaueiwren Stunde,
wieder hervorbricht."
Das Drama bischt dort ab. wo Demetrius, der sich mr den
achten Sohn des Zainen Iwan gehalten, durch die Nochrüt«
niederae'ämu'ttert wird, daft er nur der Bastard JwanS fei . .
Der Demetnu» wurde dem Publikum in der »Torrn dar-
gereicht, wie er im Nachlaß gefunden wurde. Jchenfall« mar
eS Pflicht des .Herausgebers.Hebbels Arbeit rn voller Treue
zu veroisentllclnn. Tas ist dcun auch geschehen. H. Mann.
Die Expeditionen nach dem Mondgebirge
Ucber die bedeutsamen sforfckungSergebnille seiner vier Er-
pcditionen nach dem Mondgebirge, dem lageubaitcii Ursprungs-
gebiet des Nils, vercchletc der englische Gelehrte Dr. Noel
Humphrcy »n einem Vortrag vor der Geographisctlcu Gesell-
scl>aft in London. Diese im Vorjahr durchgesuhrten Unterneh.
mungeu galten der Erforschung des Gebiete» nördlich und süd.
lick der Schneegipsel de« Ruwenzorigcvirge» an der Grenze de»
Belgisären Kongo und Ugandas. Erkundungsfiüge über die unbekannten
(tzebietc waren vorarlsgegangen. Durch sie wurde
klargelegt, daft es außer de,, seit dem Jahre 192». bekannten
secks Sckuregipfeln keine weiteren gäbe, wie man früher angenommen
Jerirer entdeckte mai». daft die wirkliche Quelle des
Lamia 13 Kilometer vor der bisher angenomnienen liegt. Das
ist deslmlv von besonderer Wichtigkeit weil dieser Punkt eine
Rolle in der Festlegung der Grenze zwlsclxn Belgien und Großbritannien
spielt.
Die erste Expedition des BorjabreS. die zu ^nß unternommen
wurde, drcmy in die unerforschten Taler von Bukurungu
vor. die vorher kein Europäer betreten hatte. In großer .Höbe
wurden Lager auf de,, Abhängen de» Gessi errichtet, und nach
einigen vergeblichen Versuchen gelang eS. den Gipfel zu bezwin.
gen. Die zweite Expedition nach dem Sudplateau galt der Erforschung
de« einzigen Kratersee« des Gebirge«. Dieser war
schon im Jahre 100»'. erreicht worden, ohne dost man damals
seinen Abfluß entdeckt hatte. Nun wurde sestgcstcllt. daft er mit
dem Mahoma-Hluft in Verbindung steht, der in seinem Ober-
laus kartagrapblich ausgenommen wurde. Auch eine Besteigung
de» lungsräulichen Sckuccgipscl» de» Atkw'tnmm wurde unter»
nommen.
Die dritte Unternehmung richtete sich gegen btt Nordplateau.
wobei der Berggrat zwischen dem Ruimi und dem
Joris«,-Jlussc erforscht wurde, während die vierte Expedition
dem Laufe de» Mngusi galt, der südlich iwm Emin und Gessi
fließt. Alle vier Unternehmungen hatten in erster Linie den
Zweck, Samen und Pflanzen von Wert zu sammeln. lieber
bt) Pakete mit Samen wurden aus de,n Luftweg nach der Hei.
mat gesandt, und etwa 550 Pfund lebende Pflanze« mitgebrocht
Da» wichtigste geographische Ergebnis der ^orschunasreifea
war die Bestätigung de« Glauben« de» Alten, daft der Nil in
dem Mondgebirge zwischen zwei steil aufsteigenden Gipfeln.
Mophi und Erophi. eiitspringt. Zwischen diesen beiden
lag ein grundloser Sec. dessen Walser zur .Hälfte nach Norden
als Nil. zur anderen .vwlftr nach Lüden abfloß Diese beiden
Gipfel wurden von Humphrey mit den in ihrer Formation so
kt«raktcrist>ict)c» Bergen tHnin und Gessi identifiziert, und
ebenso geiaua e« ihm mit größter.«ahr^^dnt «chM.
weisen, bof) bet Ruamliv. der nördliche Wbflnß des
m der Ucberliefcrnng fortlebende Quelle de- Nits ist
vom Tage rum Tage
Der Mensch ist. wo« er itzt: der ZhkriSnrnS Mki Sprich,
wart« hat sich noch nie stärker offenbart. als in ttvtfcrrr Zest»
da Hwcherttanlsende. j» Million«, um die einfachsten Grund-
lagen ihrer Existenz ringen. ES gehört m den Sprichwörtern,
die zr einer auideven Zeit unld für ein anderes Goschlacht geboren
war*»«.
*
Noch ein andere« zählt dazu: .„Htmqer ist der beste
Aus w. lcher Atmosphäre der Sattheit und Spietzbungerlichkset
ist dieses Wort entstanden.
*
Dre Resatrvitat der Din«e beziehen wir gern auf alle Krage«
und Provleme. die ans ncchetreten. Nur auf anderen ebenen
inneren Menschen wenden wir es höchst ungern an. Wir wollen
da lizbcr ^ibsoiot" sein.
*
GS ist viel leichter, sich zn verstehe«, als — sich zu verstäv-
digen.
*
ES ist ern« der unverdienten Geschenke der Mensckhe«. datz
sie Dünsche Wer die Erde hinaus richte« darf. Der
Zweifler trägt sie bi« an den der GStzünge tu dev
Hzwimel.
Kinder lnhen vtxxSjt die Wahrheit, wenigstens «nt» i«
Stuae der movalifche« Pflicht« aber sie öden sie aus.
*
Der Tod ist die ewige Wiederkehr des Zeven«: Das Unsteeh-
liche wachst au« de« Sterblichen.
*
Weiht da. daft die Hand ein Spiegel der Wahrheit A? Si"
lagt oft mehr als der beredteste Mund — verschweigt
*
Da» Leben ist qöttkichen Ursprungs, darum auch rst «S 4*
mierbrttlich uad w fofgerichtis.
m
D»e Brücke der BeEndigumg »mssche« den MeTißch» kst
das Dort. Wo btt Wort gar 2»se wird, gibt ei Shfic u»d
Sprünge.
»
«zchrs Rührenderes, als die erste BLrte atu yo««. Sir M
noch zart und unberührt rrnd trägt doch sch^n aste Steumt de»
Rerfe nS und Werde»« in sich
»
Als der Mensch sich laMgzrestt«. erfand er die AM.
»
Stur grohe Naturen vertrage« die Stille, Die Steiner
fürchte« sich vor ihr.
Au« der Tckmle der Kindheit treten wir in die Schote de»
Lebens Es grbt auch Nachzügler und Srtzenblecher. «he r
zweimal. — «an. zzoermal hat diesen Kursu« noch keiner imrch-
gemocht.
*
.Die Sbodn ist keines Menschen flretrrib* nste alber V e*
mit dem Tage'-' Ist er uos darum srcundlicher gesinnt?
S.
Kollegen
Novelle von Heinz Paul
„D,e ganze Individualitat", erklärte der Ra»ad '. d« fick un
Verlangen autzert. must vernichtet werden durch die Lotung
des Willens, durch Ertötung de» Verlangen« «och Lew «nb
Lust"
„Dann ist eS also da» Beste für die Aachänger Buddhas^.
»vars d»e Gräfin mit merkwürdiger stfiNonung ein, „mü dem
irdischen Leben Schuft zu machen, St'ldstmord zu vageheir'?'
Der «azah stutzte amd blnkte überrasch auf. Aber das Ge»
sich der Grast« zeigte nur reines Jnteresie au der Sach.
.Nein, das ist amr.chalfch". ßichrw der Inder da» Gest»rock
fort, „denn »sluchl au« dem Leben ist für uns ke,v Aufheden des
Loden«, sondern nur ein Aushoren jeder Langseu Nickt« üer,
lLiVe" und empfinden, ei« völlige« Ansgeheu in tieße Exu«e
Ein russischer Noma,, von Paul Kapp.
Urheberrechtlich geschützt dem Lit. Bur. M. Lincke. Dresden 31
G
„Ist da« ein Anblick für Kinder?" ries die Witwe entrüstet.
. Gleftt) least du die -Hefte fort! Es gibt aiidere Arbeit für dick
Deinen Vater schlugen sie au<t> tot oder ersckosien ihn was
weift ick! Da hättest du schwerlick zuseln-n »vollen "
„Warum nicht?" fragte Naslasta naiv.
Marinka Andreietona behielt vor Stnnnen den Mund auf.
„Ist so etwa« erhört? Bist d»« ga»>z verlobt? Wenn da» Väterchen.
der Pope gehört hätte! Er würde dir re»iü derb den Kops
wasäien. Ätarsch. an die Arbeit!"
„Gnt. so laß mich an« Wafttziaß! Mit der seinen Wasch da
werde ich schon fertig."
Die dadurck a»if ihren erste«» Godaiikengang zuruckgekmnmeite
Wasckeri»» schütelte den Kopf.
„Ja. diese Wasch!" sagte sie „Wenn ick nur daraus klug
würde! Wie kommt der Mauu zu solch» Wücke?"
„Vielleicht gebürte der $o<l)'U Geo,gemuht, sruller zu den
Refttien. Wer kann e« wissen!"
.Und »vvzu brauchte er dann die W.'lchzeichn herauszu,
schneiden? Hier — dal — Ueberall arotze Lr»«t»er. wo ein Wasch»
zeickien »var. Und die Lück»er mit Jlicken üderuahi »n so grober
Aieise. »nie e» knne Iran macht Die hatte d»e ,i,ch>i lp'rau«-
gezogen anstatt mit der Schere dreinzusabren "
.Weißt du?" sagte die Doüiter geinnmntsvoll. „J«t> haste
gestern dtirch das Sän »siel loa, beobacktet, wie er in et ne» kletiieu
Bibel la«. MI* teil htneingtng. ba> er sie scknell sartgetieckt"
„Wa«n»n soll er nichl in der Bibel lese»? Amt» wir halten m
zur lsi irch "
„Aber Vaterchu. «z» er no,tz lebte, dni^te es nt,hl nnsien
Und der Pugatschii da osten >uaä»> sich darutte, lustig. hmh
stzz HeUMN (UUOii. 4 »
.stummere dich nutzt darum!" sagte die Waschrin umvMg.
.Wa» geht dich dieser Mann au?"
„Er hat aber großen E'nfluß beim Stadtsowjet und Ist
überdies sehr reich."
.Es gitzt bei »in« weder Reich noch Arme Dock hat au,-
gehört. Wir such jetzt alle gleich."
Nastasia brach üster drase Beha>up<u«g in nnasteenide» Ge>-
lachter aus. »«s ihr einen strengen Benvei» der Mutter esn-
trug Diese überhörte dabei sogar, -daft h,e Tür geöfst»» wurste
uod ihre Nnckchorin, dre Schustersifrau NaUücha Pan<«viw
eint rot.
.J-miiner lustig nutz kidal!" rieif diese „Das laß ich nur ge.
falle»,. Man sieht. Mu,,,,ka And,,-ie»m«a. daft es euch gut gMh'
„Gut geht?" fragte die Wäfchrtn. „Bet solchr Aesteetk
Es ist nur da» Toäuenhen. das sich vor DuurwheUen „ich m
lassen werß W»e daun a» mir aruu-n Wn»oe gut gehn»? Ja.
we»u> »»»'ui Mann noch letzte!"
.Der me»»»e wird letzt Sowietsteamtei " dertckteie die Nach
barln .Man hat chn in den Votk«virt>schaft»rat garoähtt"
.Sagte ich es miDt," dn Arato^f waif ärgerlich ein Wckcke
stück «»>» -Hi'sser zurück .Alle kommleu zu >na». nur »ch nicht."
„Du Ixiii m voruehuu Elnloph„e» Aöanl«ka Andrejmvna.
d»e dir »ckon helfe»» »werde»»."
„All i soll mir Helten'?"
„Nun. der Pugatschom."
.Der sorgt für l»ck selbst und z>nh> andere»» Leuten da« «iell
ttst»-» die Ohren."
„U»ch da»»»' »tt nock» der austere da der so tut. ali» »ei er er«
Bettle». Abe» »ch gll»ut»e »hui nicht. Marinst» Andrriewuu. giaitve
»hm ua« »tickt! Er »ii dazu utrl zu vornehm."
.Was heißt r-ornehtn. n»eu»> er n»ch» Hot u«d amt»
üiutiuH be» der Regte»ur»g!"
.Er muß eboa» Hsthr-re» ge,«Ben fet«, Mannst» «md»chu»,ra
Denn e» b,>sttzt grvtze« Wissen"
.t>as» du da« ledou ausst>»o«itert »»»ein U«'otchn?"
«tiugu »stpMlluz« fU" zzztz dh ^chue ->u «MtUHH
„Das weiß ya langst ein »«her Alle gehe« sie «u ihm Rn.
sie Aufklärung breunhen."
.Da ist er schön dumm, »venn er sie choea «<pt Sr trckrtz
sich nur verdächtig ««rchn Und in uce»ne« Httte soll latwr
»noharir. der »rich ein guter Patriot ist."
Die Nachbar»« tiefe fick vergnügt tMr .Hände Ufet du
«ein Herzchen? Da« Hab ich m»r auch gedacht. Und setzt »st
sogar her Pope bei ihm. der Michael Petrowitßch nämlich.'
.Wie Inmrst du da« »msten. Natchcho PowlUnvno?"
„O. »ch »vertz Ich sah durch dtt Schl üsietzoch feiner Dtzr.
bevor ich h»e» erntrat."
.Da soll dach f" Marinst» »achte Gogchstlch aack,
Worten. r»a» ihrer Entrüstung Ausdruck zu gchren Die Nack>
borin oder terufetgtr sie
Jvstrn «utz dos ,nchi gleich so -ve«g aehmea Morrnch
NtztziotMVUfe"
.Wo» muß man n»«tfi streng nehmen?"
„Daß der Pope erneu befci&t"
„tU. günchst du »ch ävgere «ich darüper du Teusetcken?
Ader >oa» hast du mtzdrreu Leu len dorch» SchllzslsLoch zu g»»»^
Wo» acht es dich an. wm» mein Einwohner tre»fit?"
.Na - nm nutz, so heftig!" rief d»e telHK,»,- Haditartn
.Man weiß mih gut daß fei Pope «och zu dir stmnmt. D*t>
da» dtontze fer tchtecht bekmn»,u», wenn metn Stann «| «o
Wir,"
Detn Monn? — D»«fer Schufte» sollte »mr »na« vetfetesten
dü»-fe>? — Hr?"
.B« >g«ft u»«tzt, bah er setzt Sawletbeaoiter ist!" Irtfir Sa
tiiitfM Man «etfc linack daß etwa» nicht nrijttg ist hm dtr
Ten ii der Mo u„ da drüfeen i|t vr itzachttg und MMMaKl
ftn v, »stippter Ar»st,»k,oi den du v»rdOtgen hältst. Mernest»
Andretztua» He? Z Willst du da« leugnen?"
„Nastasia." sagte die Wäscherin zu ihrer Tochter
«tt den Strauchfeose,». dam,» »ch fe»»
»»ethe?"
Dir Lchustersfntzii zag sich wvhlweMich Mich der Tür
ttzchW» htz« Utz» «p fe» HWdaa nach« «ch

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Staats- en Universiteitsbibliotheek Carl von Ossietzky, Hamburg, Börsen-Halle (PPN borsen-halle), dinsdag 31 januari 1933, pagina 19




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