Blader door transcripties » Staats- en Universiteitsbibliotheek Carl von Ossietzky, Hamburg



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Nr. »Zt
Aamburger Anzeiger
». Otto»«! IVZ»
Altomeriagesspieael Langenhorns bauliche und kirchliche Entwicklung
«Ircheugemelllde Laugellhoru ad 1. Lktober
Lelre vbeMer
Ziihrullgeu und Besschtigungea
im Oktober-Programm von „Krast durch
Freude"
Die NS-Gemeinschast „Kraft durch Freude" hat letzt auch
für den Stadtkreis Grvß-Allona das Oktobcrprogramm
herausgegeben. Es enthält ein umfangreiches Verzeichnis der
Stätten und Werke, die im Laufe des Monats Oktober durch
den Führungsdienst der NS-Gemeinschast besucht wer
den sollen. Am interessantesten sind vielleicht die Führungen
durch die Bühnen-Anlagen des Altonaer Stadt-
thiaters, durch das Museum sür Hamburgische Geschichte,
durch das Tropen-Institut und die Fükrungcn durch die Alto»
naer Maler-Ateliers. Auberdem ist ein Besuch der Müllver
brennungsanstalt und des Krüppelheim» in Stellingen vorge
sehen. p.
p. Technil und Wirtschaft. Das „Amt für Technik",
das zum Arbeitsbereich der NSDAP-Kreisleitung in Altona
gehört, eröffnet heute gemeinsam mit dem NS-Bund Deutscher
Techniker die Winterschulungsarbeit mit einem Vor
tragsabend bei Pabst in Altona: Ministerialrat Dr.-Ing.
Nonn vom "Preußischen Finanzministerium, ein Mitarbeiter
des Reichsamtes sür Technik, spricht über das Thema: „Tech
nik und Wirtschaft". Die Veranstaltung wird gemein
sam mit der DAF und d«m Reichsbund Deutscher Beamten
durchgeführt.
p. Die Listen sür die Personenstandsausnahm« sind in
Altona derei's ausgeteilt worden. Wer dabei übergangen wor
den ist, mich sich eine Liste beim zuständigen Polizeirevier ab
holen. Auch im Büro an der Behnstraß«, Hau» 22,
II. Stock, Zimmer 18, sind noch Listen zu haben. Sie werden
aus Antrag auch vom Steueramt zugeschickt. Der 10. Oktober
ist Stichtag. Die Listen dürsen daher nicht srüher
abgegeben werden, weil die bis dahin etwa eintretenden
Aenderungen noch berücksichtigt werden müssen.
6. Ein rabiater Gast. Festgenommen wurde ein Thausseur»
der in einer Wirtschaft in der Schlagte! Strohe im betrun
kenen Zustande Einrichtungsgegenstände beschädigte und die
Gäste belästigte. Vor dem Lokal hatte er seinen Lieserwagen
abgestellt und wäre zweifellos später in seinem betrunkenen Zu
stand eine Gefahr sür die Sicherheit aus der Straße geworden.
Als er aufgefordert wurde, seinen Wagen zur Polizeiwache zu
schieben, geriet er in grobe Wut und griss die Polizeibeamten
an. Er wurde schließlich überwältigt und mit dem herbei
gerufenen Gefangenenwagen dem Polizeigesängnis zugesührt.
6. Zwei Motorradfahrer zusammengestoßen. In derG«n »-
ral-Litzmann-Straß« stießen zwei Motorradfahrer, von
denen der eine einen Lastzug überholen wollte, zusammen. Beide
Fahrer stürzten und zogen sich Verletzungen zu.
6. Die Friseur-Innung Altona führte in ihrer gestrigen
Quartalsversammlung in seierlich-traditioncllor Form einen
Iungme ister ein und schrieb mehrere Lehrlinge
aus und einige Lehrlinge mit den üblichen Er
mahnungen ein. Anschließend überreichte der Bezirks»
innungsmeister Kruse aus Hamburg mit einer Ansprache
den drei Siegern aus der Städtemannschast
Altona die beim Städteweltkamps in Hamburg errungenen
Preise. Mehrere Redner lobten die vorzüglichen Leistungen der
Sieger mit dem Wunsche an die Kollegenschast, ihnen nachzu
eilein. Obermeister Helm sprach allen Beteiligten den Dank
der Innung aus mit der Bekanntgabe, daß aus dem Inter
nationalen Wettkampf in Brüssel verschiedene
deutsche Kollegen erste Preise erzielt hätten. Der Bezirk Nord-
mark hat als erster im Reich den Städteweltkamps, an dem
sich in diesem Jahre sieben Städte beteiligten, ins Leben St
rusen. Der Friseurgehilse Eonzilius wurde sür 20jährige
treue Tätigkeit bei einem Meister ein Diplom ausgehändigt.
Zum Schluß hielt Filliges aus Hamburg einen Vortrag
über Kalkulationsfragen.
k. t. Der Gottesdienst In der Eidelstedt« Kirch» beginnt am
kommenden Sonntag mit Rücksicht aus den anläßlich des Ernte»
danksestes stattfindenden Festzug schon um g Uhr. Der Kinder-
gottesdienst findet anschließend um 10.15 Uhr statt.
f. t. Dcr Zweigverein Eidelstedt vom Deutschen Roten Kreuz,
Vaterländischer Frauenverein, erzielte durch die Verlosung aus
seiner Kafseeslunde einen Reingewinn von 334,75 Mark, der rest
los der Schwesternstation zugesührt wird.
ä. Tödlicher Unfall aus See. Am 30. September gegen
21 Uhr ist aus einem Fischdampser in der Nordsee ein Ma
trose bei der Arbeit an Deck tödlich verunglückt. Er hat ent
gegen der Vorschrift die Dampswinde allein bedient und Ist
dabei von einem Drahtseil ersaßt und mehrfach um den Win
denkops geschleudert worden. Als der Unfall bemerkt wurde,
war der Bedauernswerte bereits tot. Seine Leiche ist nach
Altona gebracht worden.
ab. Abschied vom Männergesangdereln Blankenese-Docken
huden nahm der bisherige Chormeister, Lehrer Otto Iück-
stock, um nach der Anordnung der Reichsmusikkammer einem
berussmäßlgcn Ehormeister den Taktstock zu überlassen. Der
Verein ernannte den beliebten scheidenden Dirigenten zu seinem
Ehrenchormeister.
ek. Lehrer Hansen-Wedel trat nach dreißlgsähriger treuer
Dienstzeit an der Schule Wedel-Altstadt in den wohlverdienten
Ruhestand. Sein Nachfolger ist Lehrer Timm au» Heidgraben
bei Uetersen.
Nach der Eingemeindung wurde Langenhorn »in viedlung»-
gebiet für die Stadt Hamburg. 1913 entstanden di» ersten
Eigenheime in der Eigenheimsiedlung, der Edmund-Siemer»-
Stiftung aus dem Gelände am Schäserhos. 1929 und 1921 kam
die große Staats-Siedlung In Langenhorn-Nord hinzu, die
beute allein schon mehr als 5999 Menschen zählt. 19Z2 ent
standen westlich der Langenhorner Ehausse« die ersten Stadt-
randsiedlungen, zunächst drei Siedlungen, deren Zahl sich in den
nächsten Iahren weiter vermehrte. Das Tempo der Besiedlung
beschleunigt sich von Jahr zu Jahr mehr. Nach sachkundigen
Angaben ist damit zu rechnen, daß
In wenigen Jahren da» groß» Gebiet Langenhorn» mit
mehr als ZV VW Menschen besiedelt
sein wird. Am Ochs enzoll entsteht eine neu» Gartenstadt,
die sich bald bis an die Nordostgrenz« erstrecken wird. Schon
reiht sich in der Herzmoorsiedlung, östlich der Fritz-Schumacher-
Allee, Haus an Haus. Im Südwesten Langenhorn» sind SS
neue Häuser durch Borsteler Siedler bezogen worden. Auch
die Holtkoppel- und Wrangelkoppel-Siedlung haben ihre Be
wohner ausgenommen. Neue groß» Siedlungsvor
haben für Staatsangestellte, Hochbahner und sür alte Kämpfer
sind in Vorbereitung. An der Langenhorner Thausse» ent
stehen die ersten großen Häuserblocks.
Die Kirchenverwaltung hat die stark« Entwicklung Langen
horns aufmerksam verfolgt und ihr durch dringliche Anträge im
Juli diese» Jahre» Rechnung getragen. Die Trennung der Be
zirke Fuhlsbüttel und Langenhorn und ihre Erhebung zu selb
ständigen Gemeinden ist, wie bereits mitgeteilt wurde, erfolgt.
Auch die Errichtung einer drlttenPsarrstellein Langen
horn mit selbständiger Prcdiglstätte für den Bezirk Ochsen
zoll wirb in Kürze verwirklicht werben.
Augenblicklich wird, wie das Kirchenblatt für die Gemeinden
Fuhlsbüttel und Langenhorn berichtet, mit dem Staat über den
Erwerb eine» Platzes für Kapelle und Psarrhau» am
Ochsenzoll
verhandelt und auch Unterhandlungen wegen Besetzung der
dritten Psarrstelle gepslogen.
Für die neugebildete Kirchengemeind» Lang«nhorn wirb
»ln neuer Kirchenvorst and, der au» drei Gemeinde-
ältesten und 12 Kirchenvorstehern bestehen wird, vom Lande»-
bischof berusen. Die Langenhorner Mitglieder de» alten
Kirchenvorstandes haben das Recht, in den neuen überzutreten.
Damit ist die kirchliche Entwicklung, die 1893 mit dem Bau
der Lukaskirche in Fuhlsbüttel begann, zu einem vorläufigen
Abschluß gekommen. In ihr lassen sich folgend« Abschnitte fest
stellen: 1838 Anstellung eines Pastors in Fuhlsbüttel/Langen
horn (Pastor Gross), 1922 Errichtung einer selbständigen
Psarrstelle sür Langenhorn und damit Trennung der Gemeinde
Fuhlsbüttel/Langenhorn von Eppendors, 1928 Errichtung einer
zweiten Psarrstelle sür Langenhorn, 1939 Einweihung der
Ansgarkirche in Langenhorn und 1935 Erhebung Langenhorns
zu einer selbständigen Kirchengemeinde. t.
Tausend Fackeln in Volksdorf
Volksbors rüstet mit Macht zum Erntedankfest. Tausend
Fackeln werden am Sonntagabend brennen.
Zu den bereits vorhandenen sind weiter« vierzig mächtige
Fahnenmasten herangeholt worden, um die beiden Festplätze
prächtig herzurichten. Am Bahnhof und an einigen hervor
ragenden Punkten des Ortsbilde» wachsen Gerüste empor, di«
die große Erntesestdekoration tragen sollen. Rund vierzig Pserde
w«rd«n diesmal Im Festzug« erscheinen. Vier prachtvoll« Vier
spänner werden den Reigen der Festwagen erössnen. Der Fest
akt der Gemeinde in Anwesenheit von Senatr Pg. Ähren»
und einer Reihe auswärtiger Gäste au» Staat und Partei wird
mit der Einholung der Erntekränz« und d«r Krön« von d«r
Roggenkoppel, Ecke Dieckkamp und Farmsen«» Landstraß« «in-
g«l«it«t w«rden! er b«ginnt in unmittelbarem Anschluß an den
Gemeinschastsempsang der Führerred« vom Bückeberg gegen
14 Uhr. p. c.
p.e. Landesbischvf beim Erntedankfest. Der schle»wlg-
olsteinische Lande»bischos Paulsen (Kiel) wird am kommen-
en Eonntagmorgen bei dem Feldgotlesdienst in Ohlen
dorfs Park die Festpredigt halten. Außer der Ortskapell»
wirkt ein Eprechchor von Konsirmanden mit. Beginn mit dem
Fahneneinmarsch pünktlich zehn Uhr.
äl. Erntedankfest in Bergstedt. All« Bauern, Fuhrwerks
besitzer und Schrebergärtner werden gebeten, sich an dem Ernte
dankfest-Umzug zu beteiligen. Der Gemeinschastsempsang de»
Staatsaktes aus dem Bückeberg sinket um 13.29 Uhr im Saal
des Gastwirt» Reimer statt. Um 14.19 Uhr wird der Erntekranz
vom Ortsbauernführer abgeholt. Nach dem dann beginnenden
Umzug wirb der Kranz an den Bergstedter Bürgermeister über
geben. Abend» ab 8 Uhr Tanz im Parteilokal.
t. Straßensperrung. In Hoisbüttel wirb die nach Bün
ningstedt führende Straße mit einem Teerbelag versehen. DI«
Umleitung nach Ahrensburg ersolgt über Bargteheide.
t. Di« Sprechstunden der NSV Veilsdorf finden in Zu
kunft jeden Dienstag und Freitag von 4 bis k Uhr im Gemeinde
haus statt. Der Ortsgruppenamtslelter weist darauf hin, daß
Anträge während der Dienststunden der Gemeindeverwaltung
nicht entgegengenommen werden.
61. Lottbeck-Wafserschau. Am Freitag, dem 4. Oktober, fin
det die diesjährige Wasserschau des Lottbeck-Lauses von der Sta-
V
WLaiMekMormam
Wandsbeks ErutedMtag.Programnl
Wandsbek» Erntedanktag 1935 beginnt mit einem großen
Wecken durch di« Musik- und Spielmannszüge in allen Stadt
teilen. Um 7 Uhr morgens werden alle Häuser und Gebäud« di«
Hakenkr«uzslagg« hissen. Die Uedertragung der Führerrede vom
Bückeberg sinket aus dem Neumarkt statt. Von hier führt ein
großer Festzug durch die Hauptstraßen der Stadt bis nach
Ienselb hinaus, wo sich der Zug auflöst. In Ienseld sinken
die Ernteseste sür olle Teilnehmer und ihre Frauen in den sest-
lich geschmückten Sälen statt.
Der Anmarsch zum Kundgebungsplah erfolgt allein durch
die von-der-Tann-Etraße, entweder von dcr Zollstraße oder
von der Neumann-Reicharbt-, Eduard-, Sopdienstraße aus.
All« anderen Zugangsstraßen sink gesperrt. Die teilnehmen
den Organisationen sammeln sich an verschiedenen Plätzen der
Stadt und rücken bis spätesten» 13,15 Uhr geschlossen
auf dem Kundgebungsplatz an.
Die Fe st wagen fahren über die Moltke- und
Sophien st raße in die Manteuffelstraße hinein. Die Spitze
hält Ecke Manteusset- und Goedenstraße.
An der Kundgebung beteiligen sich voraussichtlich: ein«
Ehrenkompanie der Reichswehr, eine Ehrenabteilung de»
Arbeitsdienstes und Ehrenableilungen der Politischen Leiter, der
SA, SS, NSKK, HI und DI mit Fahnen und Musik- und
Spielmannszügen. BDM und Iungmädel marschieren edensall»
aus dem Kundgcbungsplatz aus: sie machen jedoch den anschließen
den Festzug nicht mit. Zur Teilnahme werden serner aufgefordert:
Abordnungen aller Berufe mit Fahnen und möglichst in Beruss
tracht. Abordnungen der Arbeitsfront und aller Betriebe de»
Handel», Handwerks und Gewerbes gleichfalls mit Fabnen und
Bannern.
Der Reichsnährstand unk kie ihm angegliederten Berufe
marschieren in Trachten, Berusskleidungen unk mit blumen-
gcschmückten Gerätschaften edensall» geschlossen mit. Die Teil
nahme von geschmückten Festwagen — ohne Firmenausschrist! —
ist erwünscht. All« Festzugsteilnekmer, die sichtbar da» Ernte
dank-Abzeichen tragen müssen und nicht In Berusstrachl erschei
nen, tragen möglichst einen dunkelblauen Anzug.
Bis zum kommenden Freitag, 29 Uhr, müssen alle teil
nehmenden Organisationen ker Kreisleitung der NSDAP,
Kchillerstraße II (Rus 2^2124), die Teilnehmerzabl, Anzahl
der Fahnen, Festwagen und die eventuelle Teilnahme der Musik
kapellen oder Spiclmannszüge mitteilen. x.
Herbstmoden-Parade im „Taft Lorenz-
Man müßte einen Mannequin heiraten. Der bringt di«
schöne Linie als Mitgist mit, und kein Mann braucht sich mehr
über kie Kleidersorgen zu giften. Sein Mannequin bekäme die
entzückendsten Kleider von unseren tüchtigen Damenschneikerinnen
mit aus den Werbeweg, der vom spiegelglatten Parkett durch
die Tischreiken begeisterter Gäste und zurück sübrte.
Die Frauen blickten mit verliebten Augen auf di« Kostüm«,
Kleiber und Tvmplkis, unk k'e Männer freuten sich der
sreundlichen Gesichter und schonen Figuren der Porsührdamen.
Es kam jeder aus seine Kosten. Und was die tatsächlichen
Kosten belrisst, so wurden vernünftigerweise nur Kleidungs
stücke zu erschwinglichen Preisen gezeigt. E, wurde ossenbar,
daß unsere Damenschneiderinnen aus der Höhe sind, denn was
präsentiert wurde, hatte Geschmack und Schick.
Kleider, Kostüme, Mäntel, Pelz«, Schmuck, Hütchen. Mor
gen-, Nachmittags- und Abendgarderoben: es war alles da,
was man sich nur von einer Modenschau wünschen kann. Mar
garete Arnold dirigierte die Modenparade mit freundlicher
Sachlichkeit, die Kapelle Masseiba machte stimmungsvolle
Begleitmusik, und Egbert Sommer gastierte mit durchschlagen
dem Erfolg. Dos bis in den Rang hinauf vollbesetzt« Hau»
nahm dle Schau mit herzlichem Beifall auf, dle übrigens heut«
am Nachmittag und Abend wiederholt wird. ».
». Ei« findiger Polizeihund stöberte «ine Ienselder Ein
brechergruppe auf, die in der Hindenburgallee eingebrochen
und Kleider-, Wäschestücke und Silberzeug mitgenommen hatte.
Den Tätern konnten auch weiter« Diebereien nachgewiesen
werden.
Sauberkelt in den Siedlungen! Oertiiche Besichtigungen
haben ergeben, daß in einigen Siedlung»-, Wohnlauben- und
Wochenendgeländen innerhalb des Stadtgebietes Absälle oder
gar menschliche Auswursstosse in hygienisch nicht einwandsreier
Weise beseitigt werben. Im Interesse der Volksgesundheit und
zur Vermeidung polizeilichen Eingreisen» anläßlich der nächsten
Kontrollen werden nachstehende Hinweise dringend zur Beach-
tung empfohlen: Damit durch Fliegen, Ratten und andere» Un
geziefer keine Krankheiten übertragen werden, müssen Absäll«
in Gruben (unter Umständen genügen Erdgruben) gesammelt
werden, die mit Erde oder Torsstreu abgedeckt und völlig ge
schlossen sind. In den Stadtteilen, die noch kein« Kanalisation
haben, müssen Abortsitze stets durch einen Deckel verschlossen und
die Oesfnung der Sitze im Durchmesser kleiner sein als die Kübel,
damit Kübel und Kübelraum nicht verschmutzt werden. Di«
Kübel selber müssen mit Einrichtungen versehen sein, die beim
Entleeren verhindern, daß Hände oder Kleidung beschmutzt und
so Krankheitserreger übertragen werden.
» Da» Deutsche Rote Kr«uz, Billstedt, stellt seine Arbelten
In der Gemembepsiege aus eine neue erweiterte Grundlage. Der
weibliche Bereilschastsdienst wird nach Maßgabe seine» Können»
unter Leitung der neuen Rotkreuz-Gemeindeschwester überall in
der Krankenpslege mit tätig sein. Dieser neue vergrößert« Tätig
keitsbereich ersordert tatkräftige Unterstützung der im weiteren
Ausbau begrissenen aktiven Sanitätssormativnen. Dazu ist den
Billstedter Volksgenossen wieder eine Möglichkeit geaeden durch
die Teilnahme an einem neuen Ausdildungskursus in der „Ersten
Hilse", der Ansang Oktober beginnen wirb. Anmeldungen
von Männern und Frauen nimmt der Billstedter Rotkreuz-Arzt
Dr. Reupcke entgegen.
Erntedankfest in BtllwZrber. Um 13 Uhr wird die Feier auf
dem Bückeberg unk die Rede des Führers in den Lokalen
von H. Ferder, im St. Annenhos, dei A. Garben, H. Kelling-
husen. K. Küster und E. Heitmann durch Lautsprecher über
tragen. Um 19 Uhr beginnen die Abendfeiern 1. im Heckkathen
sür Oberbillwärder und die Netteinburg, 2. bei H. Ferber für
Unterbillwärder (ab Mittl. Landweg). Froher Tanz unter den
Erntekronen und Vorführungen der Vereine werden alle Volks
genossen ersreuen.
üeryeäorf.
»Marlck'Zvierlancke
WillterWlllilgsartieit litt Arbeitssront
In der festlich geschmückten Bergedorfer Aula erissnete der
Kreis Hamburg-Land der DAF durch «ine eindrucksvolle Feier
die Vortragsreihe zur Winterschulung von Betriebssührern, Ver
trauensmännern Betriebszellenobmännern und den DAF-Amts-
waltern. Kreisleiter Dunst gab einen Bericht über vi« Ent
wicklung der DAF Im Kreis« Hamburg-Land. Rechtsbeiatung
über Arbeitsrecht wurde In etwa 2899 Fällen, üder Sozlalrecht
in 369 Fällen erteilt. Von etwa 1899 arbeltsrechtllchen Streit
fällen brauchten nur 15 ober 1.2 Prozent vor da» Ardelt»geri<bt
gebracht zu werden. Durch auvergerichtllch« Vergleiche konnte in
148 Fällen «in« Zahlung von 8179 Mark, durch Urteil« und
Vergleich« konnten in 14 Fällen Zahlungen von 3159 Mark
erreicht werden. Vom 1. Oktober IS34 bl» 31. August 1935
wurden Im Kreise Hamburg-Land an Pelratibelbllfen, Notfall-,
Sterbegeld- Invaliden-, Krankengeld und Erwerdslosen-Unier-
stützungen 1552 Anträge ausgenommen und 34 5S6 Mark au»«
bezahlt, außer den von Berlin direkt gezahlten Invalidenrenten.
Der Rückgang der Erwerbslosigkeit ergibt sich darau», daß Im
März 1935 noch 8989 Mark, Im August 1935 dagegen nur noch
1529 Mark ausbezahlt wurden. Mit pilse der DAF wurde dle
Glasfabrik von Hein k Dietrich» wieder ln Betrieb gesetzt, di«
setzt mit l99 Mann voll arbeitet. Für diesen Winter ist di«
Gründung «in«r W«rkschul« in «in«r slillg«i«glen
Fabrik vorgesehen.
Gauwalter Habedank sprach üder da» Tbema „Der
deutsche Arbeilsmensch in der Vergangenheit und Gegenwart",
wobei er vor allem die ideellen Aufgaben der DAF darlegte.
A»5 Laiienburs
Alljährlich lm Herbst flnkt bse Bevölkerungszahl de« Alper»
tal». Wenn die ersten Dauerregen fallen und die Wetterwart«
von Nachtfrostgefahren unkt, bann brechen die letzten, unentweg-
ten Freiluftmieter ihre Z«lt« ab, machen ihr« Kähn« fteklar und
fahren der heimischen Etagenwohnung, dem Wintermantel und
der Zentralheizung entgegen.
Läng» der Alster sackt ein« „Plünnenvilla" nach der andern
In sich zusammen. Grammophone verstummen, Gitarrensaiten,
von der feuchten Witterung zerrissen, werden nicht mehr erneuert
— Stille breitet sich über Wald und Felder ..
Leuchtende Vierecke bezeichnen die Stellen, wo Zelte ge
standen haben. Das Gras hebt sich quittengelb vom saftigen
Grün de» umstehenden ab, weil e» einen.Sommer lang unter
Ausschluß de» Sonnenlicht» wachsen mußte.
Seldstgenagelte Möbel au» Brettern und Aesten stehen In
einsamer Zwecklosigkeit mitten auf freier Wiese. Kein Mensch
fleht ihnen an, daß sie vor wenige^ Wochen noch — Veranda
waren.
Di« Fisch« atmen auf. Jetzt gehört der Fluß wieder ihnen
und nicht den tausend Badelustigen, di« täglich Wellenschlag
erzeugten, daß einem die Flossen wackelten.
Die Oderalster ist vom Kurort wieder zum Wiesenbach ge
worden, der zwischen Stacheldraht und Buchenwäldern, faltigen
Weiden und nutzlos gewordenen Verbotstaseln, Bretterbuden
und grasenden Rindern ein beschauliche» Dasein führt. r».
Wetter sehr bekömmlich. Nachdem die Gründe sür di« Ent
stehung de» „sommerlichen Hochwassers ohne Regenfälle" fest
gestellt waren, bedurste es nur noch der Anordnung, eine gründ
liche Entkrautung der einzelnen Flußläuse vorzunehmen.
er krntrdllnttlig ist ein vetemitnls dcr Volts-
Gesamtheit zum deutschen vauerntum
als der Krundfeste unserer
Zutunft
tlon Hoisbüttel bl« Ouellental statt. Dle relnlgungs-
pslichtigen Anlieger wollen ihre Bachstrecken ordnungsgemäß
reinigen und ausräumen.
ckl. DI« Ärztlichen Beratungsstunden in Farmsen finden für
Säuglinge und Kleinkinder jeden 1. und 3. Dienstag von 12'/,
bis 13H Uhr, für Erwachsene jeden 2. und 4. Donnerstag, von
18 bis 19 Uhr, in der Farmsener Schule statt. In Berne finden
die Beratungsstunden jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von
12 H bis 13'/, Uhr in der Berner Schule statt. Die Fürsorgerin
ist jeden 2. und 4. Donnerstag von 17 bis 18 Uhr in der Schule
in Farmsen zu sprechen.
t. Winterhiisswerk Ahrensburg. Bedürftige Volksgenossen,
di« vom Winterhilsswerk unterstützt werden wollen, haben ihr«
Anträge bei der Ortsgruppenleitung »u stellen. Vordrucke dasür
sind im Parteiheim, bei der Gemeindeverwaltung und bei dem
Ardeitsamt und in Ahrensselde und Bünningstedt bei dem zu
ständigen Bürgermeister zu erhalten.
Dle Dithmarscher Lanbesschul« in Lunken ruft wiederum
zur Teilnahme an ihren sünsmonatigen Winterkursen die jung«
Generation aus. Der Kursus sür junge Leute sinket im Haupt
gebäude der Landesschule statt, der Mädchenkursus im Dlth-
mcischer Landesheim. Beide Kurse dauern von Ansang No
vember bis Ende März und stehen unter dem Gesichtspunkt einer
volkspolitischen Erziehung unter besonderer Behandlung von Fa
milie, Heimat, Volk und Reich und unter der Betrachtung der
politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Begebenheiten, unter
denen das deutsche Volk sich lm Nationalsozialismus zu betäti
gen und durchzusetzen hat. Beide Kurse pflegen Sport und
Gymnastik, bei den jungen Leuten ist der Wehrsport selbstver
ständliche Voraussetzung. Die jungen Mädchen erhalten eln«
gründliche Haus- und küchenwirtschastliche Ausbildung. Das Ge
meinschaftsleben ist der Kernpunkt der Heimerziehung der Lun-
dener Volkshochschule als Heimvolkshochschule für Bauern und
Handwerker aus bodenständiger Grundlage unter Heranzlehunz
der Grenz- und Ausiandssragen des deutschen Volkes. Der
helmatgebundene Schleswig-Holsteiner findet besonders als
junger Mensch seinen Platz in der seit 1921 bestehenden Dith
marscher Landesschule. Auskunft erteilt die Leitung der Dith
marscher Landesschule in Lunden.
Stllckgutschiffahrt Hamburg—Wilster
Genau hundert Jahre sind es jetzt her, seitdem die Schisfer-
famiiie Bielenberg in Wilster die Stückgutschissahrt zwischen
Hamburg und ollen Orlen in der Milstermarsch, die am Wasser
liegen, betreibt. Unter großen Ehrungen der Stadt Wilster, so
wie von nah und fern heging dieser Tage der Senior der
Schisserfamilie, Nikolaus Bielenberg, seinen 99. Geburts
tag in vollkommener geistiger und körperlicher Frische und
Rüstigkeit. Er selbst hat die Stückgutschissahrt zwischen Hamburg
und Wilster in den langen Iahren vvn 1867 bis 1993 be
trieben und war während dieser Zeit Im Hamburger Hafen ein«
sehr bekannte und beliebte Persönlichkeit. Im Jahre 1993 setzte
er sich in seiner Heimatstadt Wilster zur Ruhe, und die Stück
gutschissahrt wird seither von seiner Familie in altgewohnter
Weise weiterbetrieben.
Erntedankfest im Hamburger Landgebiet
Am kommenden Sonntag werben in allen Gemeinden große
Erntedankfeste abgehalten. Für die Städter heißt die Parole:
„Hinaus aufs Land — wir feiern mit!"
In der Vierländer Gemeinde Curslack wirb das Fest ge
meinsam mit der Nachbargemeinde Neuengamme nach
mittags 4 Uhr aus dem bekannten Bauernhof von Tonrab Wulff,
dem „Grashof", gefeiert. Von den Schulkindern wird ein Festzug
veranstaltet, der beide Gemeinden berührt. Musik und Gesang
vorträge, Volkstänze usw. schließen sich einer Ansprache an. Um
19,39 Uhr wird bei Rich. Eggers der Film „Die Saat geht aus"
vorgesührt.
In BlllwSrder beginnt die Adendseier um 19 Uhr im
Heckkathen sür Oberbillwärder und Nettelndurg, bei H. Ferber
sür Unterbillwärder (ab Mittlerer Landweg). —
— Di« RS-Frauenschaft Hamburg-Land hat Ihre Ge -
schästsstelle nach dem Lokal von Rosenthal in Bergedors,
Hinterm Graben, verlegt.
— In einer Versammlung der Bäcker-Innung Hamburg-Land
wurde an Stelle des Obermeisters Otto Voigt, der aus Gesund
heitsgründen zurückgetreten ist, Fritz Bahn in Kirchwärder zum
Obermeister ernannt. Es sprach dcr Krcishandwcrksmeister
Knust über die Treue im Handwerk und überreichte dem Ge-
lolgschastsmitglied Aug. Leister, der 45 Jahre lang in der
Bäckerei von W. Erdmann in Bergedors tätig ist, ein Geldgeschenk.
— Auf eine vierzigjährige Praxis al» Arzt konnte am 1. Okto
ber Dr. Paul Lüders in Bergedors zurückblicken. — Da»
Bergedorser Butter- und Käsehaus Kapp, Große Straße 49,
besteht am heutigen Donnerstag 49 Jahre. Es befand sich früher
in Hamburg-Eilbeck und siedelte vor drei Iahren nach Bergedors
über. — 25 Jahre im Dienste der Bergedorf-Geesthachter Eisen
bahn steht der Lokomotiosührer Wilhelm Wegner.
— Beim Herdstpreisschießen der Bergedorser Schützen-
gesellschast errang Richard Stahmann die goldene Vereins-
medaille. Wegen seiner Verdienste um die Schützengesellschast
wurde dcr nach Berlin verzogene langjährige Echützenbruder
Karl Döll zum Ehrenmitglied ernannt.
ei. Auf der Sitzung der Ouickborner Gemeinderäte wurde
vom Bürgermeister Spilga mitgeteilt, daß die Zahl der Ge
meinderäte von 7 aus 9 festgesetzt worden sei. Willy Bendors
und Karl Brandes wurden neu in den Gemeinberat berusen.
Die Entscheidung über den Siedlungsantrag West ermann
soll dem Kreis übertragen werden. Der Berussschul
unterricht für die 49 Ouickborner Berufsschulpslichtigen
konnte noch nicht begonnen werden, da es an einer geeigneten
Lehrkraft sehlt. Es soll versucht werden, in Ouickdorn eine Be-
russschiile zu errichten. Weiter wurde in der Sitzung beschlossen,
den Hilsslchrer Berger aus Hamburg anzustellen.
k.t. Pinncberger Lehrersubiläum. Auf eine 25jährige Lehr
tätigkeit in Pinneberg konnte am 1. Oktober der Rektor der
Mädchenvolksschule am Kirchhofsweg, Pg. Heinrich Münster,
zurückblicken.
kl>. Die Brandfchau in Pinneberg beginnt am Montag
kommender Woche. An der Reihe sind Neu-Pinneberg und der
Stadtteil westlich dcr Bahn.
dp. Elmshorner Hengsttrirung verlegt. Auf Veranlassung des
Oberlandstallmeisters wird die Hengstkörung auf den 21. und
22. November verlegt. Anmeldeschluß bleibt der 19. Oktober.
c>. Sein 25jährige« Dlenstjubiläum seierte In Elmshorn
Rektor M. ThIedemann, der Leiter der Adolf-Hitler»
Schule. — Zum Rektor der Uetersener Mittelschule wurde
der Mittelschullehrer Ueker aus Barmstedt ernannt und durch
Schuirs! May in lein neues Ami eingeführt.
k r. Der Erweiterungsbau der Friedrichsgaber Schule wird
am 4. Oktober eingeweiht werden.
k. t. Sittlichkeitsverbrecher In Lokstedt. Ein etwa 29 bis 21
Jahre alter unbekannter Mann hat sich in der M I t t« l st r a ß «
in Lokstedt wiederholt einem 11jährigen Mädchen in unsittlicher
Weise gezeigt. Der Mann wird wie solgt beschrieben: Etwa
1,K8 bis 1,79 Meter groß, schlanke Gestalt, blasses Gesicht, bart
los, kleine braune Augen, stechender Blia, spike Nase. Er war
bekleidet mit grauen Knickerbockern, schwarzer Kletterweste, grau
grünen Strümpfen und schwarzen Schnürschuhen. Er sührt
stet» ein Fahrrad mit sich.
s. t. Neue Richtsätze der Oessentilchen Fürsorge in Lokstedt.
Für Groß-Lotstedt sind vom 1. Oktober ab solgende neue Richt
sätze in Kraft: (pro Woche) Ledige 9,19 RM: Ehepaar 12,89
RM: mit einem Kind 15,35 RM: mit zwei Kindern 17,99
RM: mit drei Kindern L8.45 RM: mit vier Kindern 37^5
RM: mit süns Kindern 46,39 RM. — In den übrigen Ge
meinden de» Kreise» Pinneberg sind di« Richtsätze etwas
niedriger.
SOjähriger Kriegsveteran. Major d«r Landwehr a. D. Ger
hard Keiding konnte In Mölln seinen 99. Geburtstag be
gehen. Vor 79 Iahren war er In den Militärdienst eingetreten.
Major Kelding dürste der einzige noch lebende Teilnehmer der
Kriege 1866, 1879/71 und 1914/18 Im Kreise Herzogtum
Lauenburg sein.
Sin Möbelwagen in Flammen. Aus der Landstraße nach
Mölln stürzte ein von einem Trekker gezogener Möbelwagen
um und wurde 59 Meter weitergeschleift, wodurch die Möbel
an zu brennen singen. Das gesamte Mobiliar wurde ein Raub
der Flammen.
29 Siedlungshäuser In Mölln gerichtet. Die NSKOV ließ
in Mölln 29 Siedlungshäuser errichten, die nunmehr im Roh
bau sertiggestellt sind.
Landwirtschaftliche» Gewese eingeäschert. Da» welchgedeckte
Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Kätner» Lucas in Buchen
brannte aus bisher noch nicht geklärte Weise bis aus die Grund
mauern nieder. Da» gesamte Mobiliar und die aufgespeicherten
Futtervorräte wurden ein Raub der Flammen. Nur mit knapper
Not konnten die Bewohner da» nackte Leben retten.
„Hochwasser ohne Siege«
Da» RSts«l holst«Inisch»r Flgsf» g«I5st
An verschiedenen holsteinischen Flüssen, besonder» an der
Trave und an der E ch w e n t i n e. machte man selbst — oder
besser gesagt — gerade In den trockensten Zeiten de» diesjährigen
Sommer» dl« höchst merkwürdige Feststellung, daß die Flüsse trotz
de, herrschenden Trockenheit sehr starke» Hochwasser suhlten, die
anliegenden Kulturländer«!»» ln weitem Umsange entweder über
schwemmten oder zum mindesten in d«n Durchslußgebleten ein«
ständig« Hochwassergefahr hervorriefen. Der Ursprung dieser
sommerlichen Hochwassergefahr konnte jetzt durch die Beamten
b»» Kulturbauamte» in Neumünster ermittelt werden.
Es bat sich herausgestellt, daß die FlüÜe aus den Strecken v»r
der Bildung der Hochwassergebiete derartig stark ver
trautet waren, daß diese Verkrautung genau dieselben
Funktionen ausübt» wie ziemlich starke Wehre oder Schleulin,
indem sie bedeutende Wasserausstauungen verursachte, denn
sür di« Wasserpflanzen war da» schöne, warme und trockei«
sn.io . und avend» wird getan,»". — NN von«,
mufll au« dem Norden. — Deulschiandtender: AI.Zn Her
mann Diana« dlrla crt die Berliner Philharmoniker.
N.W—Tereiiade und Humoreske.
Brigade II (MeMcnburi»,
Lta.: ObersturmtUhrer Ta-
I-venhoser.
l».<» „re Ron»", «»eel In
dree Hg von Jilgeborg
«»dreien.
IU.4» RclldSIendung:
«ii-federa^raio von den
Vorbereitungen »um Ernte-
danliaa.
2».iX> Srsie Abendmeldungen.
2U.IS «»und» der Ralton:
1. «I, der «per Dt« R»s«
vom Licbesnarlcn.
Vlustk von Han» PNiincr.
?!ch»mq von (ramea Grün.
Da? große Lrlbcslcr dc<
Rci-«l»scndcrZ Kö»ia»berli,
MustkiMslli« Leitung: Dr.
L»dw>g tt. Maver.
H.I» Di« nordische Brtllke.
»ein «öl» und
leine «unft. «»«suiiiendl:
Di« ttilindislbe Siinaertn
Mari« Markan <Tovr«n>,
t^ilo Siadeln»a>e? iTenori.
da« Nei»e Orchester dc«
V»eich«teiiderD Htimbura
(«eng.: «erdard Maaftj,
öwü-venteite von Nndols
Maack.
M.IX, Nachrlchlendienst.
W.2» Mustkaiilche» Zwischen
spiel.
WM Bremen: «pkwuisik.
Zetlanaad«, Weller
sens!, Bauernsunl am
Morgen.
Wiederholung von
Heit-mgade, Weiterdienst.
i.MI ghoral —Morgenlpruch.
Morgengymnastik.
S.ZN von Königsberg:
Moraenmusil.
/.»«> Wclicidlenst. Nachrich
»«»dienst.
7.1» i^orisetziing der Mor-
qcnmusik.
«.M Weiicrdlens». viertel
stunde sitr die Hanssrli».
IN I!, Boll an der Arbeit:
Mit Nlcldammer und
<za»veiv>,pvar-il.
Ii i»» Aimkwerbung.
>».m> Meldungen stlr die
Vinnenschitlahrt. Binnen
land«- u eeeweiieibeiichi
!?.>» Musik am Mittag im
allen RaldanS >u Bremen.
It S» WeiurdienN.
lil.ttS Umschau am Mittag
l».I» gorttetuna der Musik
am Miliaq.
I«.iX> Aachilchiendtenf».
l <.2« Musikalische Aui>w«il.
>» 6a ivSrsinsunk.
Sch»iahrI«I»n»
l»>,i»N Mnsik »nr tkasseeslund«.
I«.<5 Kiana durch da« Lan-
deSmttseum Hannover.
I7.N» Bunie Miilik am Nach
mittag. Da« große cr-
aester de« ReichSsinder«
Hamdiira. vig.i Meidard
Maa» u. der Miistkziig der
i ^

Bronvermelding

Staats- en Universiteitsbibliotheek Carl von Ossietzky, Hamburg, Hamburger Anzeiger (PPN hamburger-anzeiger), donderdag 3 oktober 1935, pagina 3




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