i z. Beilage z» Rr. LZt Kamburger Anzeiger Donnerstag, 8 Okw?er ZVAA klld liir dt» M Woher soll die zweiteSwothek genommen werden? llolbsmirtschast Etftiemk Werbeimiliitze Leber die Entwicklung der Werbeumsätze führt der Werbe tot der deutschen Wirtschast lausend eine Statistik. Diese Statistik ist eine gute Unterlage sür die Beurteilung der Umsatz- Entwicklung in der Werbewirtschaft. Ihr liegen zugrunde die Wcrbeumsätze bei Zeitungen, Zeitschriften, Adreßbüchern, Ka lendern, Papieranschlag und Berkehrswerdung. Da» Messe- ünd Ausstellungswesen ist darin nicht berücksichtigt. Ein Ver gleich der Werbeumsätze mit denen des Vorjahres ist erst seit Mai dieses Jahres möglich, denn damals wurden noch nicht alle Werbemittel vollständig ersaht. Für die Monate Mai bis August 1935 ergibt sich nun gegenüber den entsprechenden Monaten des Vorjahres eine allgemeine Steigerung. Sie beträgt im Durchschnitt 4 Prozent, innerhalb der einzelnen Monate ist die Steigerung jedoch recht verschieden gewesen, so schwankt sie zwischen 1,3 Prozent im Juli und 7 Prozent im August. Der Index der Werbeumsätze, der aus der Werbe abgabe, d>'e in Höhe von 2 Prozent der Werbeumsätze erhoben wird, errechnet wirb, zeigt also, bab die Auswendungen sür dl« DZirtschastswerbung gröber geworden sind. Die FWKonseroeu-Musttie Im MMaftslahr 1334/35 Der Tiesstanb der gischkonservenproduktion, der in das Jahr 1932 siel, kann nach einer Mitteilung des Statistischen Reichs amts als überwunden gelten. Die Produktion an gischkonserven, die im Jahre 1932 wertmäßig auf 60"/- der Produktion von 1929 gesunken war, hat im Jahre 1934 mit rund IM Mill. RM bereits wieder drei Viertel der Produktion des Jahres 1929 erreicht. Von dieser Summe entfällt rund die Hälfte auf die Herstellung von marinierten, gebratenen, eingelegten Fischen, Sardellen, Salzheringen usw., rund 4»>/o aus die Herstellung von geräucherten Fischen und etwa 10"/« aus die Herstellung von Dauerkonserven in Dosen. In der Fischkonserven-Industrie sind weitaus überwiegend Srauen angestellt, die zweifellos nicht durch Männer erseht Werden können. Charakteristisch ist auch die Saisonbebingtheit dieses Industriezweiges, die sich am stärksten in den Monaten Oktober und Juni auswirkt; Ende Juni 1934 waren nur halb so viele Arbeiter wie Ende Oktober beschäftigt. yk Einfuhr vou Rahrungs- uvd EenuWttels Ah! i» 1. Halbjahr 193S V Me Tinsuhr von Nahrung?- unb Genubmltteln war im H. Halbjahr 19ZS mit 636,3 Mill. RM ungesähr ebenso grob wie im Vorjahr, die Aussuhr mit 48Z Mill. RM um fast die Halste niedriger. Bei der Einfuhr stand einem Rückgang des Be zug» pflanzlicher Erzeugnisse um 1,4 Prozent eine Zunahme der Einfuhr tierischer Produkte um 11,1 Prozent gegenüber. Ge stiegen ist vor allem der Bezug von Butter, Rohtran unb ge härteten fetten Oelen unb Tranen. Da gleichzeitig die Einfuhr von Oelfrüchten und Oelsaaten stark zurückging, schlicht die Fett- bilanz Im 1. Salbjahr 193S mit einem um rund 19 Prozent ge ringeren Einsuhrübcrschub an Reinsett (4^ Mill. Dz.) als im gleichen Vorjahreszeitraum ab. Der Rückgang entsällt ausschlieb- Üch auf die überwiegend technischen Oele unb Fette. Die Ein- Nihr der überwiegend zu Ernährungszwecken verwendeten Fett- stosse hat sich leicht erhöht. Die Oelkuchenversorgung war im ganzen im 1. Halbjahr 1935 um etwa ein Fünftel geringer als im 1. Halbjahr 1934. Von den auch im Inland erzeugbaren Nahrung»-unb Genub' Mitteln wurde hauptsächlich mehr Getreide eingeführt. Diese Zunahme der Bezüge fällt um so mehr ins Gewicht, als gleich zeitig die Ausfuhr stark zurückgegangen ist. Diese Entwicklung war die Folge des schlechten Ausfalls der vorjährigen Rauh- futter- und Getreideernte, die um insgesamt 6,4 unb 4,l> Mill. Tonnen hinter den Erträgen des Jahres 1933 zurückblieb. Ein schließlich des Außenhandels mit Mais war im Wirtschaftsjahr 1933/34 ein Ausfuhrüberschuß von 0,1 Mill. Dz. zu verzeichnen. Ihm steht im Wirtschastsjahr 1934/35 eine Mehreinsuhr an Ge treide in Hohe von 16,4 Mill. Dz. gegenüber. Schabkanzler Thamberlain über die Frage der Wiederher stellung des Goldstandards. Der englische Schatzkanzler Neville Chamderlain sprach am Dienstag auf der Internationalen Par lamentarischen Handelskonserenz über die Wirtschaftslage der M. tellmlle «Holl SanIeaMe Mit Daß es leichter ist. Gelb für den Bau eine» Eigenheim» und überhaupt sür Wohnungsbauzwecke zu bekommen, wenn man dem Geldgeber als Sicherheit die Stelle der ersten Hypothek anbieten kann, als wenn nur noch die zweite Stelle frei ist: diese Erfahrung wird jeder machen müssen, der zu einem Bau schreitet und fremdes Geld dafür sucht. Nicht immer sind die Verwandten in der Lage, auszuhelfen und sich im Vertrauen auf die persönliche Zuverlässigkeit de» Baulusti gen mit einer schlechteren Sicherheit zu begnügen; wenn man aber erst fremde» Geld in Anspruch nehmen mub, dann ge winnt die Frage der Sicherheit erhöhte Bedeutung. Warum ist die zweite Hypothek nicht so gut wie die erste? Einmal, weil die Sicherheit der Forderung natürlich nachläßt, je mehr man sich der Wertgrenze des Grundstücks nähert (und die zweite Hypothek wird bei einer Zwangsversteigerung ja erst nach der ersten befriedigt). Zweitens, weil der Inhaber einer zwei ten Hypothek unter Umständen in die Zwangslage kommt, auch die erste auszahlen zu müssen, um sein eigenes Geld zu retten. Wenn nämlich wegen einer gekündigten ersten Hypothek die Zwangsversteigerung des Grundstücks angeordnet wird, bann mub der Inhaber der zweiten Hypothek das Grundstück so hoch ausbieten, dab seine Hypothek mit zugeschlagen wird, mit anderen Worten, er mub den ersten Hypothekengläubiger aus seinen eigenen Mitteln ausbezahlen. Daß die zweite Hypothek geringere Sicherheiten bietet als die erste, ist der alleinige Grund sür die Schwierigkeiten, die die Gelddeschassung macht. Es hat nicht an Versuchen gefehlt, die Frage der zweiten Hypotheken allgemein befriedigender zu lösen als es heute möglich ist. Man kann nämlich nicht sagen: Gut, beschränken wir uns aus erste Hypotheken, und für das übrige soll der Bauherr sorgen. Der Bauherr wird in den meisten Fällen froh sein, einen anständigen Anteil Eigengelb sür den Bau ver fügbar zu hoben, aber für den Platz der zweiten Hypothek wird es regelmäßig nicht auch noch reichen. Dann ist man in den Nachkriegsjahren, um die Bautätigkeit nicht wegen der zweiten, fehlenden Hypothek absterben zu lassen, daraus ver fallen, sür solche Zwecke Staatsgelder zur Ver fügung zu stellen. Daher stammen die sogenannten Hauszins st euerhypotheken, die als zweite Hypo theken gegeben wurden (man nannte sie jedoch nicht zweite, sondern Ib-Sypotheken, um anzudeuten, daß sie doch einen höheren Siiyerheitsgrab hätten). Aber Hauszinssteuermittel sind für die Zwecke der Neubautätigkeit heute nicht mehr in wesentlichem Ausmaß verfügbar. Dann kam man daraus, das Problem der zweiten Hypothek mlt Hilse der Bausparkassen zu lösen. Man dachte daran, den Bausparkassen die Beleihung dieser Rangstellen zu erlauben unb sie in Gemeinschaft mit anderen Einrichtungen des Kapitalmarktes wie etwa den Hypothekenbanken, von denen die Gelder für die ersten Hypotheken stammen könnten, heranzuziehen. Wieweit die Frage der Beschaffung der Mittel für den Eigenheimbau auf diese Weise lösbar ist, läßt sich heute noch nicht absehen. Ein neuer Vorschlag geht davon aus, dab selbst bei den bescheidensten Schätzungen m Deutschland ein Fehl betrag von einer halben Million Wohnun- gen bestehe, der wirklich beansprucht werben würde und nicht vorhanden ist, und daß dieses allein einen Kapitalbedarf von 3 Milliarden Reichsmark bedeuten würde. Da Jahr für Jahr neue Nachfrage nach etwa 299 609 Wohnun gen hinzukommt, würden jährlich weitere 1,2 Millarden Reichs mark beschafft werben müssen. Da für die erste Hypothek unte< den gegebenen Verhältnissen, genügende Ergiebigkeit de» Kapi talmarktes vorausgesetzt, stet» Mittel zur Versügung stehen werden, handelt es sich darum, «ine entsprechende Bautätigkeit durch eine neue Form sür die zweite Hypo thek zu ermöglichen. Dafür hält man folgende Gesichtspunkte für entscheidend: Die zweite Hypothek mub als unkünd bare Tilgungshypothek gegeben werden können, da» heibt, der Schuldner muh in die Lag« versetzt werden, sie langsam abzutragen, ohne dab er je di« G«sahr «iner Kündi gung liefe. Weiter muß dafür gesorgt werben, dab sich Geld geber für diese Art von Hypotheken finden, unb da diese Geld geber nach Lage der Dinge nur di» Anstalten des Grundstücks- kredites sein können, müssen diese Anstalten wieder befähigt werben, sich die Mittel kür die Hypothekengewähruna zu be schaffen, ohne dab von dem Charakter der Hypothek «in ab schreckender Einslub auf die letzten Geldgeber ausgeht. Wenn die Anstalten de» Grundstückskredite» die Vermitt ler des Hypothekenkredites sein sollen, so können diese sich die nötigen Gelder nur verschaffen, indem sie selbst an den Kapi talmarkt herangehen. Nun ist eine zweite Hypothek, die un kündbar sein und getilgt werden soll, nicht besonders lockend, und ein unkündbarer Psanddries, der auf der Grundlage solcher Hypotheken (die als Deckung dienen) ausgegeben werben würde, ist auch nicht besonders anziehend für den Sparer. Des halb besteht nach der Auffassung von Fritz Pabst, der den neuen Vorschlag gemacht hat, Uebereinstimmung in der An sicht, dab zu der dinglichen Sicherheit durch die Hypothek eine zusätzliche Sicherheit hinzutreten muß, um den Pfandbriefen den erforderlichen günstigen Kurs und die leichte Abfatzfähigkeit zu schaffen; Pabst will dieses etwa durch die Garantie öffentlicher Stellen für diese Pfandbriefe erreichen. Aber er weist weiter darauf hin, dab schließlich diese zusätzliche Sicherheit nicht entscheidend ist unb dab sie auch nicht ausreicht. Vor dem Weltkrieg bildet« nämlich auch die zweite Hypothek eine verhältnismäßig sichere Kapitalanlage, und es kommt daraus an, sie durch die vorsichtigste Politik der geld gebenden Anstalten wieder zu einer solchen zu machen. Dieses könnte geschehen, indem einmal eine starke Tilgung vor gesehen wird und zweitens eine sehr starke Reserven- bilbung. Durch Tilgung unb Reservenbilbung — und stets müßten die Mittel zur Verfügung der betreffenden Kredit anstalt verbleiben — könnte man erhebliche Fonds für den Fall ansammeln, baß doch Ausfälle eintreten, unb auf diese Weise verhindern, daß die Garantien der öffentlichen Stellen jemals in Anspruch genommen werben müßten. Damit ist die Frage der zweiten Hypothek erneut ange schnitten und der Versuch gemacht, den Gedanken der Staats- aarantie für die Milliardcnbeträge, um die es sich handelt, da durch schmackhaft zu gestalten, daß Vorsorge getroffen wird, daß diese Garantie niemals wirklich in Anspruch genommen wirb. Nur unter dieser Voraussetzung wäre selbstverständlich die Staatsgarantie durchzuführen, denn es wäre undenkbar, baß die Steuerkraft des Landes herangezogen werden müßte, um private Verluste zu decken. Sie würde den Pfandbriefen den sicheren Charakter geben, gleichzeitig aber auch ermög lichen, daß die Zinslast bei der. zweiten Hypothek nicht höher wird als bei der ersten; denn ein mit Staatsgarantie versehe ner Psanddries kann selbstverständlich des Anreizes eines be sonders hohen Zinsfußes, insbesondere eines höheren als bei der ersten Hypothek, entbehren. H- 12,36 Uhr. Die heutige Hanseatisch« Wertpaplerb?rse ein starke«» Nachlassen de» Verkaussdrucks, während dt« Spekula» tion teilweise zu Neuanschassungea schritt. Insolgedefle« »ar«T bei sehr stillem Geschäft aus dem Aktienmarkt vi« Kars« teil» weise krästiger erholt. Der Anleihemarkt blieb »ha« wesentlich« Veränderung«!». Von ben Aktien waren Farb«n gebessert, Siemens 3,5, Schuckert 0.75, Gessürel VF, AEG 1'/» fester. Von »en Tariswerten behaupteten Hochbahn ben Vortag»kur»; HCW «ar» den OHA niedriger genannt. Daimler waren z» ge fragt. Karstadt wurden im Freiverkehr mit 46 genannt. V» Montanmarkt zogen Stahltrust I. Rheinstahl IL'/» höhet an. Harpener waren unverändert. Von Banken lagen Reichsbank, anteile 1°/, höher. Schissahrtsaktien waren nur knapp be hauptet. Paketfahrt 6,5 unter Vortagskur», Hansa zu 61 ge fragt. Kolonial- unb Plantagenpapiere waren Hi« Geschäft, Am Anleihemarkt konnte sich bl« Reichsaltbefltzankeih« zu 116 gut behaupten. Hamburger Altbesitz war mlt IVA» eben falls gut behauptet. Späte Schulbbücher wurden zu SS,1> g«» handelt. Sonst waren die Notierungen ziemlich unverändert. 2.15 Uhr. Im Verlauf war die Börse freundlich, auf b«n Aktienmärkten ausgesprochen fest. Es kam zu Kurssteigerungen, unb die Gewinne gegen die Ansangskurse stellten sich für Stahl, trust auf 6,5, Schuckert 6,5, Mannesmann 1, Klöckner IL, Far ben 6,5, AEG 6,37, Hochbahn 6,5 X- Der Anleihemarkt blled ruhig. Gosen Schluß trmrden genannt: Dtsch. «nk.>«usr<>s. m»t 5UZ, Deutsche Driul 15, Hoälüahn 8S.S, «USG. NÄ. Mali«« 147LZ, HE-W. Uis.W, lu«ll«er LÄ, Mannesman» W.7», Saniert M.W, Stahl-werte 7S,W. Welt. Er erklärte u. a.: „Obwohl ich der Ansicht bin, baß die endgültige Wiederherstellung des Goldstandards unvermeidlich ist, glaube ich doch nicht, dab die Bedingungen zur Zeit ge nügend günstig sind, um uns einen so schwierigen Versuch zu gestatten. Angesichts der gegenwärtigen Spannung in Europa würde auch nur der kleinste Versuch einer Stabilisierung un denkbar sein." Die schnelle Wiederkehr der Erholung lasse noch aus sich warten, aber auf vielen Gebieten könne man feststellen, bab sich die Welt langsam aus der Krise herausarbeite. MMN RcIchShandnxrrsmeifter Schmidt und der PrSftdem bei Zentrck- verbande» Teirtscher HauS- und Grundbesitzer-Vereine, e. B., haben stiren gemeinsamen Aufruf gegen das BorMntvcsen und fllr di« Hebung der Sch-uldnermo-ral «Nassen. » Die NmsShe de» Teriileiluelftandel» lagen im ersten Halbjahr INS wertmäßig um 2,s°/> höher alt im gleichen Zeitraum des VorsahreS. » In der Hauptversammlung der Europa - Filmverleih A.-G. wurde für das GolchSstsjahr löSt/ZS di« Ausschüttung einer Divi dend« von unveränbcrt lOV, beschlossen. -» Die Mehrheit des AltIcnlapiialS von 8 MI». RM der Hello- wailwcrle El>er«rlzitätSÄ.-G,. Berlin, ist aus den HSirden der Gritwdcrs>amMe an «in« Grohbaut übergegangen. O ' Die Nilhmaschinensavrll Karlsruhe «.<«. vorm. HM, >k Reu, Karlsruhe, kmn aus ein 7Aährtq«Z Bestehen zurückblicken. Ei« guter MWg: Selbsthilfe der Elbekleinschiffahrt Das Notgesetz für die Binnenschiffahrt hat dem Kampf aller gegen alle auch aus der Elbe unb ihren Neb«n- wasserstraßen ein End« gemacht. Niemand, ob Reeder oder Privatschisfer, ist dazu gezwungen, mit ben Frachtsätzen unter die Grenze der Selbstkosten herunterzugehen, nur um überhaupt Aufträge zu erhalten; unb was wichtiger ist, keiner darf es. Zeiten der Not verlangen Sondergefetze. Notgesetze. Der Staat wird solange sür eine gerechte unb gleichmäßige Verteilung der vorhandenen Gütermengen und damit sür die Beschäftigung aller Beteiligten an der Elbeschissahrt sorgen müssen, wie die Tatsache ungenügender Gütermengen besteht. Die Kleinschissahrt auf der Elbe, von deren Erhaltung die Existenz Hunderter von Schisserfamilien abhängt, die seit Generationen mit ihr«n Fahr zeugen stromauf und stromab gefahren find, wird also vom Staat gestützt und erhalten. Das ist gerecht und sozial, und es ist zu gleich klug, denn aus ben tüchtigen Nachwuchs in der Elbe schissahrt wirb man nicht verzichten wollen. Auf der Elb« herrscht also Ordnung, zugleich Sicherung der notwendigsten Voraussetzungen zur Ausrechterhaltung de» Be triebe», ob grob ober klein. Aber wie wirb e» Im Jahre 1SZS aussehen, wenn bie Ost-West-Achse des deutschen Stromnetzes dle Elbe berühren und schneiden, wenn der Mittellandkanal fertiggestellt sein wird? Wo bleiben ba Uebersicht und planvolle Verteilung, wenn bie modernen Fahrzeuge der westdeutschen Wasser st raben in den Eldstrvm hinein steuern und als starke Wettbewerber vor allem sür die Elbe- kleinschiffer austreten? Gewib werden auch ben Elbfahrzeugen neue Möglichkeiten erschlossen, man wird Frachten nach dem Westen Deutschlands fahren können unb nicht versäumen, Güter von dort wieder nach der Elbe zu bekommen. Aber beim Vergleich der beiden Flotten, die sich im Jahre 1938 im friedlichen Wettstreit treffen werben und für den die Westslotte schon jetzt sich mit Neubauten aus bas Schicksalsjahr 1938 vorbereitet, mub dle Frage die Köpse der Elbekleinschisser ganz besonders beschästigen, nämlich bie: Wie rüstet sich die Kleinschissahrt aus der Elbe für den kommenden Wettbewerb? Wir hörten von der planmäbigen Hilse durch die starke Hand desStaate ». Jetzt vernehmen wir etwas Neues unb Mutiges, einen Appell an die eigenen Kräfte in der Binnenschiffahrt. Der Geschäftsführer de» Schisser- Betriedsverbandes für die Elbe, Dr. Nübel, fordert in der Zeitschrift „Das Elbelchifs" („Der Standpunkt der Klelnschiss- fahrt") zur Selbsthilfe auf. Aber, so sragt man sich vielleicht in ben Schifferkreisen selbst, wenn wir schon heut» nicht ohne staatliche Garantien zu leben vermögen, wie sollen wir da uns au» Eigenem sür bas Jahr 1938 stark machen können? Doch aus diese Frage hat Dr. Nübel die richtige Antwort, wenn er sagt, dab der aus der Not erfolgt« Zwangszusammenlchlub aller Kleinschisser ein starke» Aktivum sei, da» man auch schützen soll«; «h« eine Zeit komme, in der man wieder auseinandersalle unb wieder schwach und eigenbrötlerisch sein werde. w.e Elbekleinschlsfahrt als gleichberechtigter nnb be deutsamer Wirtschastssaktor, mit dieser Tatsache müsse man rechnen unb auf dieser Basis kann man ein Gebäude errichten^zu dessen Bau man selbst die Mittel hergibt. Die geschlossene Masse ber Kleinschisser soll sie durch gemeinsame» Sparen aufbringen. Dr. Nübel hat diese Idee der Errichtung einer Schiffbau-Sparkasse ln einer Denkschrift aussührlich dargelegt und begründet, die nicht nur bie Billigung ber Verbanbsleitung und des Bei - rate» des Slyisferbetriebsverbanbe» sür die Elke, sondern auch der Behörde für Wirtschaft tn Hamburg gesunden hat. Danach sollen mlt ben aufgebrachten Sparsummen Ent schuldungen und Instandsetzung«« ober Ersatz« Neubauten vorgenommen werden. Ferner sollen nur solche Neubauten von ber Berufsvertretung zugelassen werden, bie dem Berkehrsbebürfnis Rechnung tragen und zugleich jede Unwirtschastlichkeit und Überschuldung vermeiden. AlsGrund - stock sollen die vorhandenen Ersparnisse des Verbandes dienen, die in der Art an bie Mitglieder ausgeschüttet werden, dab jeder Einzelne bereits ein Sparguthaben besitzt. Nur Bausparern soll.'n diese Ersparnisse zugute kommen. Die Bausparkasse wird unter dem entscheidenden Einslub des Verbandes bestimmen, ob der „ausgeloste" (!) Schissseigner den zur Verfügung stehenden Be trag zur Entschuldung ober Instandsetzung, seines Fahrzeuges verwenden kann oder sür ben Neubau, wie sie auch über Größe und Art bie Entscheidung haben soll. Sie vermittelt die erst- stelliaen Hypotheken ber Hypothekenbanken unb verwertet die Abwracktonnage, wobei sie ihren Sparern den Ankauf abgängiger Tonnage verbieten kann. Die Voraussetzung sür dle Neubaugenehmigungen ist selbstverständlich «in «nges Zu sammenarbeiten mit b«r zuständigen Behörde bei der Prüfung der Anträge aus ihre Wirtschaftlichkeit und dem vorliegenden Verkehrsdedürsms. Da» sind bie Grunbzüge dieser Denkschrist, bie setzt dem Relchsverkehr»ministerium vorliegt unb von der man nur hoffen kann, dab sie auch bort gebilligt werben wird. Der Gedanke einer von «iner Notgemeinschaft getragenen Sparkasse ist nicht neu, aber «r ist gut unb, woraus es in diesem besonderen Fall ankommt, er ist auch in ber Kleinschissahrt vertretbar und durchzusühren. Heute schreiben wir Ende 1935. Man lasse nicht zu viel Wasser die gute, alte Elbe hinunterfließen, sondern bereit« sich rechtzeitig auf die kommende Zeit vor. Der Vorschlag d«r Selbst hilfe gründet sich aus Realitäten. Darum wäre es schade, wenn man ihn nur als „Denkschrist" behandeln unb schlieblich ver stauben lassen wollte. Lkr. Zm Smlmraer Aase» ist ber »in- und ber ausgehende Eeescht'fsverkehr gestern mit 56 angekommenen und 48 abgeganx <>en Seeschisfen etwa» lebhafter gewesen. Heule sind hier bls 16.36 Uhr bereits 2S Seeschisse eingetrossen und 5 Schisse seewärts expediert worden. Zum Löschen liegen an ben Schuppen: Palermo Fruchtschuppen Rubols 1, Bury 2/3, Este 12, Eilenau 13, Finkenau 15 Pasales 22, Sa- vona 23, Teuta 37, Melilla 44, Seamew 52, Lüneburg 73», Schwarzwalb 74s, Leverkusen 74b, Köln 75z und Bhutan 83. Da, 8887 BRT grob« Tank-Motorschisf Leda der Baltisch- Amerikanischen Petroleum-Import-G. m. b. H. Ist unter panama isch«» Flagge von Nordamerika l««r hier eingetrossen und zur Reparatur «ad Ueberholung in ba» Dock 8 von Blohm ck Vob geholt. Außerdem ist ber Damps«r Münst« r in das Dock 5 d«r Howaldtsw«rk« geholt. — Nach Durchführung d«r W«rftard«it«n ist ber Dampser Nsassa «i» b«m Dock 3 von Blohm ck Vob entlassen. Der 51S8 BRT grob« Hamburg«» Tankbampf«r Lotte L«onhard, d«r längere Zelt im Ausland-Dienst beschäftigt war, ist von Nordamerika hier eingetrossen und zur Entlöschung d«r O«lladung lm P«troleumhafen besestigt worden. Das Schiss soll in nächster Zeit an «in«r Werst gründlich üd«rholt werden. Damps«r Kamerun er Bilbao der Oldenburg-Portugie sischen Dampfschisss-Rhebere! ist im Tharterdienst der Reederei Laeisz, von Westafrika kommend hier eingetrossen. Dt« Labung Bananen wird am Asiakai g«löscyt. Verklarung wirb belegen im Verwaltungsgebäude Drehbahn am Freitag, 16.36 Uhr: Kapt. Jorge Lyra d« Azevebo, Dampser „Tuyabt", kommend von Santo». ^l>i.— Der Goldbestand der Litauischen Noicnbanl ift im Geptrmter im Vergleich zum Vormonat weiter gesunken und l-iogt setzt etwa mn 2»/, itber der gesetzlichen DeckmigSgren?« von ler Billuellvekkehr des Hafens Hamburg Trotz des umfangreichen örtlichen Güterbebarfs des Wirt schaftsgebietes Groß-Hamburg ist der Binnenverkehr des Hasen» Hamburg von jeher aus das engste mit dem Seeverkehr ver bunden. Das zeigt besonders klar das Ergebnis des statistisch er faßbaren Binnenverkehrs im August. Er nahm fast bie gleiche Entwicklung gegenüber dem Vormonat wie der Seeverkehr. So entsprach die Abnahme des Seeverkehrs im Eingang um 28 666 Tannen ober 2,7 Prozent einem Rückgang des Warenversandes im Binnenverkehr um 7666 Tonnen oder 1,1 Prozent, während bie beachtenswerte Steigerung des seewärtigen Ausganges um 36 666 Tonnen oder 7.5 Prozent zu ber Zunahm« des Binnen verkehrs im Eingang um 58 666 Tonnen oder 9,2 Prozent in Beziehung stand. Der Schisssverkehr stieg, wie ben Wirtschastsberich- ten des Handelsstatistischen Amtes zu entnehmen ist, in beIden Richtungen beträchtlich, und zwar im Abgang um 91 666 Trg. Tonnen oder 16,5 Prozent unb in ber Ankunft sogar um 294 666 Trg. Tonnen ober 43,2 Prozent. Ts ergibt sich so mit eine erheblich geringere Auslastung der in Fahrt befind lichen Fahrzeuge. * Die Hamburger Aufllegeflotte erfuhr zum I. Oktober im Vergleich zum Vormonat eine leichte Erhöhung von 13 auf 15 Seeschiffe mit 6,691 (6,662) Mill. BRT. Von den aufliegen den Schiffen gehören 12 (16) ber deutschen Flagge. Dampser „Deutschland" ber Hamburg-Amerika Linie trisst, von Neuyork kommend, voraussichtlich am Freitag, 4. Oktober, mittags, in Cuxhaven ein Die Passaglere und das Gepäck werden in Cuxhaven gelandet und mit Sonderzug nach dem , Hamburger Hauptbahnhos weiterbesördert. Berlia 12.36 Uhr. Nach ben letzttägigen Rückgängen flnb bke Bei» kaussorbers zum Teil gestrichen worden, so bab heute nur wenig Angebot vorlag. Kleinere Rückkäufe ber Sp«kulatlon und einig« Publikumskäufe hatten daher allgemein festere Kurse zur Folge. Siemens waren bei kleinem Umsatz 4 Prozent höher. AEG gewannen V», Schuckert 1, Iunghans '/«, RWE BMW '/« Prozent. Am Rentenmarkt war bie Stimmung ebenfqll» freundlicher. Aitdesitz eröffneten mit 116 ^ nach 169M. 2.15 Uhr. Im Verlauf machte bie Befestigung an Ken Aktienmärkten Fortschritte. Von Montanwerten waren Hoesch 2>^ unb Rheinstahl 1^ X höher. Vereinigte Htahl stiegen a»i 78A (76^). Farben zogen auf 147^ (146^) an. Bo« Elektro- aktien waren Gessürel und Schuckert je 2 X höher. Auch b» Tarifwerten machten bie Befestigungen Fortschritte. R «ich »b«»k gewannen 2 X- Hamburg-Süb würben mit 28 nach ÄZA notiert. Renten waren teils behauptet, teil» etwa» steunb- licher. Younganleihen waren wenig verändert und Pfandbrief« Im allgemeinen weiter widerstandsfähig. Rheinische Hypotheken- bankkommunalobligationen (minus ^ X) waren angeboten. Von Prooinzanleihen verloren Holsteiner X- Umtauschobligativnen waren wenig verändert. FLr-Dvllarbonbs wurde teilweise mehr bezahlt. Am Gelb markt war bie Tendenz heut» nicht klar ent- schieden. Es scheint jedoch, als,od bie Entspannung weiter« Fortschritt» macht; jedenfalls war Tagesgelb zum TeS unter den unverändert gebliebenen Sätzen von 3'/« bi» Z'/, Prozent zu haben. In Reichswechseln und Solawechstln und Reichs» schatzanwei'sungen beider Gattungen war etwa» Bedarf vor handen. Auch für Privatdiskonte bestand Nachfrage. Der Satz blieb mit 3Vs Prozent in der Mitte unverändert. Die Börse war bis zum Schlub freundlich. AEG lagen mit 37'/- weiter fest. Altbcsitz schlössen mit 116 unb Reichsbank mit 171',5. Nachbörslich hörte man Farben mit 147A, und Alt besitz mit 116. ' Levilell Am Valutenmarkt hielt ber Druck auf ba» englisch« Pfund zunächst an. Gegen Kabel trat «ln Rückgang aus 4.895L und gegen Paris auf 74,37 ein. In den Mittagsstunden konnte sich bas Pfund jedoch erholen. Gegen Kabel Körte man einen Kurs von 4,96'/>« und gegen Pari» von 74,44. Auch di« übrigen Valuten gaben später an der Londoner Börse nach. Der Dollar eröffnete in Paris mit 15,18'/, etwa» f«st«r. Di« Goldvaluten waren wenig verändert. Die DeportsÄ« ginaen etwas zurück und zwar sür Dreimonatsgulden aus 2H unb st» Schweizer Franken aus 1A, Prozent. Berliner amtliche Devfien-Notierunge« «egvpt. (Kairo' «rg»nt.(«.AIi «-laieniBrllll, Brasil. (R, d-Jau.NMIir. ?>UgarlnVSolla) iWLeva SanadalMonlr.) 1 l.Doil. Da»ti»arl(Kop.jl»U «ron. ranzig <Danz.) tvo Guld Itnaland lLonv.) 1 PI» Estland (Sie».) 100 estn.«r. Hinuld.lHett.ZlvtistnnI.M. nrankreichiPariS» Ivo Fr. «ritchenllAth.NiXIDrach 'N Holland («mst.) IVU Suid. Z»landlR-yr>.)tl>« i»I.»r. Italien (Rom) Ivo Lire Japan tlokio,«»de) l Ken Zugoslaw. tBelgr.) >U0 D. Lettland iRiga) lutl Lattt Lt«au«i»lgaunaS>1IXiLi>a» Norwegen (OSlo) 100 «r. Oesterreich (Wi«n) liwSch. Polen ltöarlch.) lVVZlot» Portugal(LilI.>lWt!»cudo Rumänien (Buk.) ll»> Lei echwedeiXStdckh.) l«> »r. «chnie>z<Zllr.,Bal.>lUWr. Spanien <Maor>d)lvUPes. richechosIow.(Praa>lv«»r Tllrr«i<Jsti,nd.N Ilirl.Psd, Ungarn lBudap.) 1 Pen ' Uruauav(Moni.11Sold-P. US« <«eu»orl> l Dollar 3. Oktober Geld ,2 «öS 0 öS2 «2 00 0 141 S 047 2 4SI ö4,4I 4S.SI 12 ISS 67 S3 SS7 IS.S7 2.S5Z «KS 23 54 7S 20M 0714 5 «74 00 41.40 01.Ig 4g VS 4S VI II 04S 2.4«« S2 S2 L0 SS 55 02. >0 2L5 1 «74 Brie» 12 SIS 0 «SS 42 0S 3.14g Z.VS3 2.4SS K4 51 4S VI 12 215 VS 07 5 SS IS.4I 2 «57 100 57 54 SS 20 S4 0 7IS 5SSS SI VS «I 57 VI SI 4g VS 4S 01 II 0S5 2.4V2 «2.04 VI-12 S4 SS I0S0S «-V7S 1054 I.0SV > 044 1.04« 2 4SS 2 402 »«« »<«0 Reichsbankbiskont seit 22. September 1SZZ: 4 Prozent. ». Sei» >2 4S« 0VS0 SV47 2 4SS 54 40 4S " IS °!sss »0.S7S S.SÄ -8.^4 SS74 00 »Z 41.52 VI.lS 4SYS 4SV2 II ^4» 2.4S« 02 VI vova SSV? '?.U Ott ob« 54 l II 0« Wasserstiiove v«gelftat>o« » W ? « Peaelslatio« 8 « Z «lb« » ew Sger « cm Nikmburg. z,lv. -o KV 8 Lau» 3,10. -0.« 12 Brandet«.. Zio. -0 7Z 7 Melnll .. z 10. 40 L2 , Muld« Lettin«!» . z >0. 40 51 !2 Dl>»«n... 3 10 -o.so >0 Aussig Dresden .. z lll, 3 10. -o.eo -2.0s S 5 Saal« Torgau .. Z 10 -0.76 Grochll» .. 5.10. -50.« » Wittenberg. z 10, 40 ^7 5 Trotha .. 3,l0. >S Roblau.. z 10. -0.16 « Bernburg . 3.10. -j-0,3» Alen Barby Magdeburg. Tangerintind 3,10. 3 10 3 w, 3 >0 -0.07 -o.u -o.,s -i-0 24 - S 3 I Salbe Oderpegel . Untervegel, Zill, 3,10. -^l.ZZ -V.ZS - Z 3 WIlienb«ra« Zw I Erii«hn« . 3 10, -0.13 l Lenzen .. Z 10 40.Z4 4 Hauet Dömih .. Z 10, -0.3? l Darchau .. 2.IV. -0.S9 Z Brandenburg 3>a. ^-l SZ Boizenburg. Z lll. -0 SS z ' Obeipegel » Hohnstort . 3 10. -0.31 Unt«rpeg«l, 3.>0, ^-0.«Z l Moldau Rathenow Oberpegel . 3.10. I — lkainall.. 3 ll>. 40.VS — « Unt«rp«g«l. Z 10. -0 IS Modrau .. 3,IU. 3 Hav«l»«ra,. 3.10. ><> >3 — Klüt »n» Ebbe: 4. Oktober »»«driawa»«» D»«oaN«r «nxhaoen: UM, Ls.ss, 4.2?. is.sa Hamburg: S.57, 16.23, S.44, SI.1S HSchsttauchti«sen: kestgtse«« von der Safe» und echissahrt»»»«»«» Hamvurg für dt« am S. Ottovrr abgehenden Fahrzeug« ?lde^ra»«-Sanat . lll) cm MiNt-elb« vi» «Saaieindg. 9S em Havelort . II)» cm do. die t«. Wittenberg 80 cm Maadtburg.Heuft. loa cm «aal» »5 cm «ar di« nach «achs«n n. d«r Tl<d«ch«slowak»> adgihendtn ssa»r>e«g« «erden Taucht!esen von S5 ew. d«,w. «S rm «mvsovien. Vergnligungsrelscn der Hamburg-Amerika Linie: MS „St. Louis" (Atlantische Inselsahrt) am 2. Oktober von Lissabon nach Tasabianca. Kl. Beendeter „Krast-durch-Freub«"-Dlei>fi. Da» 13756 BRT große Hamdurg-Süd-Motorschiss Monte Olivia. das seit Mal in dem NS-Gemeinschaflsdienst .straft durch Freude" beschäftigt war, hat di« letzt« diesjährig« Ealfonfohrt beendet. Das Schiss wird wieder in ben La-Piata -Dienst ein gestellt und am 1. November die Ausreise antreten. KI. Der Bagger „Fasold" ist zur Ausführung von Bagger arbeiten im Pctroieumhafen. bei ber Eura-Tankanlage, in Tätigkeit gesetzt. Die Anker de» Bagger» sind au »g«legt, Geschäftsaufsicht über den Konlnkliske Hollandfche Lloyd >«» nehmigt. Da» zuständige Amsterdamer Gericht hat am Mittwoch die vor einigen Monaten über ben Koninklijt« Hvl- iandsche Lloyd verhängt« vvrläusig« Geschäst »aufsicht endgultia genehmigt unb die Dauer ber Geschäftnausstcht an? IV? Jahre fe st gesetzt. Fast alle Gläubiger der Reederei halten sich im Sinne dieses Beschlüsse» ausgesprochea. Durch diese Maßnahme hosst man, im Gange befindliche Bestrebungen zur gänzlichen oder teilweisen Fortsührung de» Betriebt» ««sent- lich zu erleichtern. Amtliche Wsssmeldungea Angekommen« Schiff« durch Magdeburg .IVO cm Havel»», dt» Lau«», unter». Magdeb., Neust. bürg . IWem Hafen vi» Havels«. IOS cm unterhalb Lan«n»nra is<> cm »Ntgetillt von der Hasln» und «chiNair»»»»«! »n Hamdu»», Cnxlsaven, Z. Oktober. 0,10 ML. rac von Bremen. VIS mal. D Burv von GrimSbh. V,Ä engl, D. SraNer von HeivcaNi«, V,ZS Iran,. D. Jamaiaue vom La Plata. 1,1« YD. Hinrich He» von ber Nordsee. 1.U D. Alnlenau von »nglanb. t,S» «j>, Athlet mit Anhang. L,20 engl. D. Seamew von London. j,S0 engl. MSch Tireobe von England. 3.A D. Reiher von London. Z,5N dort. D, Villa Nranca von den Azor«n. 4.V D. »urova, K.SV gD. Stuttgart von der Nordsee. Abgegangen« Schiff« Curha««». z. Oktober. <1,45 engl. t>. Swttzerland nach Pia» Hefter. 0,55 stD. Senntor Resardt. stD. «iirnberg nach der Nordsee. 1.SS norw. D. Diana nach Norwegen. Z,m engl, D. «iitv os Oran.1,5» SD. Triton mit Anhang nach «iemerhaveii. D. Mannbeim nach dem Rhein. 4,.Ä SD. Nordenham »Ntt «nbang nach Nordenham, S,No SD. Wwder mit Anhang n»ch Bremerhaven. S.1S D, Birgilia nach Rotterdam. »iL. »i« nach Bremen. S,4S engl. D. Benedict. In den «anal eingelaufen fllr Ham»nr« Holtenau, Z. Oktober. I.Z5 schwed. D. Sumatra von Z,?S MZ, lllaui Johanne« von Malchin. ->.<»> schw«d. D. Sventl« von Kalmar. 4.2Ü D. Ulbing « von Slbing.
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