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Archivzugang 2.10.02, Inventarnummer 1553, Blatt 23



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Mihrospopische Abbildungen der Kinde
son Cinchona Jakudiana sind bishes m. 1. nus
durck Howard gegeven vorden, in seinen Inistration
off the Nueva Guinol. of Savon, mitsosr. Tafel 3.
fi9, 23, 24. Mis siejen figuren ksunen von
unseren Praparaten nae Beschreibungen die, welcke
der sehs jungen, een Ihnen eingeschickten Kinde
angehoren, nicht Juglich verglichen werden, weil
bexannllich in so jungen Rinden die Ausbildung
des Gewebes noch eine In unvoltrommene iss. Da
gegen lassen sich gang Juglich die Traparate und
Beschreibungen der atteren, Hasszarlschen Kinde
danis vergleicken. Dieje Praparabe sine
auch de Howardschen Abvildungen so
ahnlich, wie des Urspang van eines und dersel
ven species es envasten liess. denn die Anter
schiede, welcke sich aus meines obigen Beschrei
bung und den dazn gehorenden Traparaten erge„
ben, namlich
die Jum Theil noch weitmundigen Pass.
fasern (welcke bei Howard sich nicht finden),
das Jchlen des horrs Ces bei Heward
vorhanden),u. 5. 1., ja sogar die beiden te
dentendsten Anberschiede, namlich
dass ungere Traparabe angehnlich reicher an
Bastfagern sind, nichs boss als die sondes twei
sel Franxe Rinde: Howard Fig. 214, sonder auch
als die gepunde: 819. 23,
und dass bei Howard (dié Treue seines
Abbildangen vorauggesetps) noch weniges als in
uageren Praparalen ein beslimmtes Sypus her„
vostrits, in Tig. 23 jedoch mehs Hinreigang Jun
Typus der Gubescens,
alle diege Unterschiede konnen fus die
species ausserwesenslich slyn und sind nichs
einmal so bedentend, doss sie auf beachtens
westle Varietasen des Baunes mis eines ge„
wissen Wakrscheinlichheis hinviesen.
Die vorhandenen, son Howard und mis
kerrukrenden, miksossopischen Antersuchungen
der Rinde der Cuich, Pahadiana ergeben
keinen recht ausgegeichneten anatomischen Cha„
raxter Creinen so ausgepeichneten, vie 2. B.
die
die Cinch. Calisaga Wedd., die Cinch. stro
viculata Hb. Apl. und gang besonders die C.
publsoens Vahl, vos. Pelletieriana Vedd. ihn,
in Gypus ses Bastfaser, besitys ) und reine
Gesammscharaxteristih, velcke qui sich allein
sur Erkennung, gumal per sicheren Erxennung,
der species hinreicheus wurde; sie wligen auck
nicht auf anasomische Verschiedenheiten indivien

eller Rindenproben hin, velche etwa dem be„
dieser species so betrichtlicken chemischen Vari:
ren parallel liefen. Ich vann diesen Antersu
changen deshalb auch, werigstens vorlaufig, nei
nen erheblichen phamaxognostischen oder Reclni
schen Werth perlegen, betrachte sielnehr die
hier vorgelegde xleine Arbeis pus als einen Bei„
trag jur geaaueren und allslidigeren bolanischen
Kennbriss der Species. Doch vore es mogjlich,
dass, veun die species etvas hanfiges und au
den Heimakksosten, phytolomiss wirde, auch
die hier bereits vorliegenden Ankersachangen
mis dagu beitrigen, etwa einen Parallelismus
Iwischen den Anabomischen und dem Chemi
schen nachguwlisen, der nichs bloss vissen.
schafflich interessans ware und weites fihste, son
der auch vielleicht den Chemises praxtisch nuts
liche Winxe qui die Answoll der seinen Asbei„
ten in unterwessenden slindenvorradhe son
der C. Pahudiana estheilte. Ick hoffe wenig
stens, dass die C. Pahadiona noch nichs auf.
horen wie, en Gegensland Ilres Aufmerasam
reis so vie der der Hohen Konigh. Noederlan=
dischen Sdaatsregierang in seyn, da ja
Hhre hochys schatpbaren Andersachungen
verlits geigen, dass diese species allen m.
ungunstigen, namentlich englischen, Prophegei„
hungen juvides bisveilen eine werthoolle
Rinde liefers.
Giessen, in November 1564.
Dr. P. Phoebus.

Mibudera

Quelle Zitat

National Archives / Archiv South Holland, Archivnummer 2.10.02, Inventaris van het archief van het Ministerie van Koloniën, 1850-1900, Inventar nummer 1553, OPENBAAR ARCHIEF 1850-1900, Verbalen, Verbalen, 1864 dec. 24 - 25



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