I th. in «ltonaer Nachricht»« ft «Uflufl 1934 Die Befdilttffe der Reichsregierung Der lod des Reichspräsidenten Zn Ilendeck Zun «rftailrri* 1 ^^ ^"Sust (Bon uiisrrei» Goubcrbcrldji« »uu nodj dem Ableben de» Reich«prSsiden,rn, General, feldmarschall von Hindenburg, heule früh um 9 Uhr sank ans , .^ul^'Haus« in Neudeck di» blauwrißrolr HauSslagge aus halbmast und dl« Präsident,„siandarte wurde aus halb- mas, gesetzt. dem Orl Frrysladt bei Neudeck begannen kurz vor 10 Uhr dl« Glocken zu läuten. Die Bevölkerung der Umgegend von Ncudeck erfuhr durch dieses Zeichen die Traueruachrtch«. Dir Arbeiter de« Gutes Neudeck wurden zur gleichen Zeit von den Leider» »urnckgeholt. die Arbeit wurde unterbrochen. Berlin, 1. August Dr. Goebbels gibt die lodesnachrichi bekannt u Hindenbur« ist toll Alle Deutschen stehen in Ehesurch« »n der Bahre diese« grasten Manne«, in dem stch über drei Mrnschenalter grober und schwerer Entwicklungen, deutsche» Wesen. deutsche Mann«»art und Lrrur der gesamten Menschheit sichtbar verkörperten. Deutschland steht an der Bahre de» Lieger» von Lannrnderg, der den deutsct^n Osten der surchtbaren Brandfackel de« Kriege» und der Verwüstungen ent- rissen, de« grasten Führer« der deutschen Heere im Weltkriege, de« Manne», der in der Zeit «irsster Erniedrigung dem Rufe de« Volke» salgte und odserbereit und schweren Herzen« die Führung de» Reiche« in feine Hönde nahm, der dann dem Führer de« erwachten, neuen Deutschland«, Adalf Hitler, am 30. Januar 1933 in da« Kanzleramt berief. in den Frühlingstagen de» Jahre» 1933 mit drm Er- wecker und Führer de« natt»nalsa»ialtstischrn Deutschland» den ewigen Bund schloß und mit zum Wegbereiter de» Dritten Reiche« wurde. Hindrnburg ist tot! Ganz Deutschland steht in Ehrfurcht und Trauer an der Bahre de« Manne«, der schon zu seinen Lebenszeiten allen Deutschen, ja der Welt, zum deutschen Mythos geworden war. Berlin. 2. August Donnerstag früh um 9.25 Uhr unterbrachen mit einem Schlage sämtliche deutsche Lender ihre Darbietungen In diesem Augenblick ist di« Trauerbotschaft au» Neudeck in Berlin «ingetrosfen Alle Lender schalten sich aus die Reichthaupistadt Dann gibt Reich«,,,inisler Dr. Goebbels dem deuifchen die Trauernackirich, bekannt Die Sender schweigen. Deutschland und mit ihm die ganze Welt haben von dem erschütternden Ereignis Kenntnis erhalte», besten Eintreten seit Dienstag früh mit wachsender Besorgni« befürchtet worden ist Nach einer halbstündigen Funkstille erfolg« durch Retchsministcr Dr. Goebdcl» die Bekanntgabe der ersten au» diesem Anlast erforderlichen gesetz lichen Mast nahmen und Anordnungen, eine« Gesetzt« über da» Slaatsoberhaup» de» Deutschen Reiche«, nach dem das Amt de» Reichspräsidenten mit dem de« Reichskanzler« vereinig, wird eine« weiteren Gesetze« über da» Staatsbegräbnis für de» dahingeschirdenen Reichspräsidenten, eine« Erlasse« de« R»ich«wehrmt»i- stei« über eine vierzehnläglge Trauer für ziere der Wehrmacht, eine» Erlasse« dr« Reichsminister« de» Innern und de« Rkich»ministcr« >iir «olt«auskläru»g und Propaganda über »i»r vierzcbnlägtge Volkstrauer, eine« wettere» Erlasie« de« Stellvertreter« de« Führer« über »ine vierzehnläglge Trauer aller Parteigliedertiugen sowie eine» Ausruse« de« ReichSwehrmlnister«. de« Generaloberst»» von Blomberg, an die Wehrmacht. Di« Bekanntgabe der Traurrboischast schli-stt mit dem Lied: »Ich halt' »inen Kameraden". Bevöi hinge, tzolg» 2°id- kcit o nem ' und l der« wurde unend 'X X cm- um Volk 3m lleichsprSstdenienpalais Berlin. 2 August Ter Tob de« Herrn NetchSpräsidenlen, Generalseldmar- fd)QU uon Hindenburg. der gestern nachiniilag bald nach dem Besuch de« Reichskanzler» Adolf Hitler in Schlaf gefallen ist und seither da» volle Beivusttsein nicht wiedererlangt >«" trat beutc früh, g Uhr, »in. Wenige Minuten später war die Nachricht von dem Tode de» Leldmarschalls in Berlin bekannt. Um 8,15» Uhr ging auf dem Hause des Reichsprä- udenten in der Wilhelmttratzc die Präsidentciislandarle halbmast. Zur gleichen Stunde versammrste Staatssekretär Dr. Meisiurr die Beamten und Angestellten de» Reichsprä- sidenten im lkartensaal de» ReichSpräsidentenhauseS zn einer kurzen Gedenkfeier. Tr. Meißner gedachte in tiesempfunde- nen Worten de» hochverehrten (Tbtf», de» Soldaten, des Staatsmannes, besonders aber auch de» Menschen Hinden- bürg, der seinen Untergebenen ein wohlwollender Borgrscst- ter von besonderer H,rzen«giiie gewesen ist und der bei allen, dir da« Glück batten, unter ihm zu arbeiten, auch als solcher unvergessen bleiben wird Wehri marxi bein ( sillifli Trauer-Erlaß der Reichsregierung aui schlo, DJIB Berlin. 2. August Au, Anlast de» Ableben» de» Reichspräsidenten und Lenerolseldmarscholl, von hlndenburo bestimmen der Rrlch»- minlster dr» 3nnern und der Rrich»mlnisler für volk»- auitlänin« und vropaganda tolornö«»: IV dcauf! eine« Bi, zum PrHrh\ina«»nor elnichiiestlich unterbleiben in Bäumen mit Sdvmrbrtri'b musikaltlche varbiewngen jeder Die Trauer der Reichshauplsladt «r«. j. L" v MH Berlin. 2. August I M i während einer Volk,Iraner von vierzehn Tonen vom deutiarn Ta« ad arrrchnei lenen dir Beamten de« Reiche». der Länder und Gemeinden am linken Arm Trauerflor an. Da, deutsche Volk aedenki in dieser ."Seit de» grasten Tölen mit besonderer vankbarkeii und Verehrung und bringt die» in würdiqrr Form im össenllichen und privaten Leben zum A»»druck. irr:; ,Reich»prLfldeitt Genrralseldmarschall von Hindrnburg deute früh um 9 Uhr in die Ewigkeit ringcganqen" Nie ein Lauffeuer verbreitete sich die Traucrnachricht Kurze Zeit nach dem Bckannlwcrdcn dcs Ablebrns setzten die Dienstgedäude des Reiche«. Staate« Prcustcn und der Stadt Berlin die Fahnen halbmast. Spontan beteiligt» stch di« Berliner Bevölkerung an der Trauerkundgedung. Bon sämtlichen Häuser» f ronten wedten die Fahnen mit einem Trauerslor um* leider Auch am Ehrenmal unter den Linden sind dir Fahnen Berlin Sämtliche vienstaebäudr de» Beicher der Länder, der Gemeinden sowie die Gebäude der Körperschasten de» öffentlichen Recht» und der össentiichen Schulen irhen fofort und an allen lagen bi» zum veiirhunariaar einschiiestiich die Flaagen aui halbmosi. va» deutsche Volk wird auivriordert. sich der Irauer- beslacmung anzuichltesten. .tt kft «tu in der Stadt. »ei Vas stelchspräfidenten-pnlnls In Irnnerschmnck mtli Nrun de« aus 100 00 Di VI Berlin. 2. Vuaust Bald nach Bekanntwerden der Tran er Nachricht wurden du Empsana»räum« und da» Arbeitszimmer mit Flor aelchmück: Di« riesigen Deckenlenchier und die in der Wand wurden mit Flor umwunden. Im Arbeitszimmer de» Bcrdlichenrn ist der Stuhl und ein Bild von ihm mit Iraucrsior umrahmt. Aui dem Tiich lieht ein aroster Strauß aelber Rolen in einer um- störten Laie. Im iimpiangsraum ist das Bild de» Verblichenen mit Trauerslor aelchmückl. Im Borderraum ist die Büste de» »erstochenen Reichsoberhauples mit einem Lorbeer- kranz und mit Trauerilor geichmückt. Zwei Lorbeerbäume zur rechten nnd llnken rahmen dir wickungsoolle Plastik ein. Da der vocheee lkmiftanasroum zur Eintraauno in die List« für das Publikemi sreiaehalten ist. ist die Hintere Holle mit der Freitreppe nach dem Barten zur Einlraguna für die Diplomaten rrieroiert. Immer wieder fahren die Wagen im Vorhof de» Reichs- präsiöenlen-Palai» vor. in dem mit kurzen Schritten di« Wache hin und her marschiert. Die Beamten de« Reichspräsidenten- Palai» haben iämtlich Trauer! or anaeleat. Pcric jung besont Rc chi gcscpg mus.ic einige an dl schcn beer einfiei Ni macht hemmi tmmei zelnen zuzieh eifern» wurde Cef fei teien, Demg die kh II Am Beileßungslaae stehs zu einer noch näher anzuaebenden Zell der verkehr »ine Minute still. 3a den Lrirtrben ruht Ulrich,eiiia di« Arbeit. Am heutiqen Tage und am Tau« der veisehuna fallen sämtliche Sssentltchen Veranstaltungen au». auf halbmast gesetzl. Di« Gebäude sämllicher in verrretrnen Mächte beteiligten sich durch Flaggen- hisiung aus halbmast an der allgemeinen Trauer. Zum Zeichen der Trauer wurden die Berliner Börsen -eute für den gesamten Geschästsverkchr gcschlosicn. Au« gleichen Anlaß wurden auch die für beule vorgesehenen Veranstaltungen abgesagt. Bald nach Bekanntwerden der Trauerbotschaft bildete sich in der Wilbelmflraße. insbesondere vor der Reichskanzlei und dem Rcichspräsidciucn- Palai«, kleinere und gröstere Menschenansammlungen. Kurz nach MM Uhr ging dir Standarte des Reichspräsidenten aus balbmaft. der in kurzen Abständen die Fahnen auf den anderen Regirrung-gebäuden solgicn. Im ernsten Schweigen beobachtete die Menge diesen Vorgang. Tie Häupter entblöstien sich und dir Hände bodcn sich ebr- fur«-r<doll und abschiedncdmcnd zum deutschen Gruß. Tiefe Trauer sprach au» allen Gcstchtcrn. ie Menschenansammlungen vor dem Rcichspräsiden- ten-Palais und der Reichskanzlei werden von Minute zu Minute größer. Dichtgedrängt harrt die Menge, und c« ist wohl keiner, der nicht von dem liefen Ernst, dcr Trauer dieser Swnde. erfastt wurde. Sobald sich das Portal der Reichskanzlei öffnet und ein Rcgierungsauto erscheint, prbi jedesmal eine Bewegung durch die Wanendrn. «l« der Nagen des Reichswcdrministers vor dem Propa- aandaministerlum vorsähri, und Generaloberst v. Blomberg erkannt wird, strecken sich stumm die Hände zum deutschen Gruß. Da« gleiche Bild, als eine gröstere Ab- reiluuL der Kriegeopser-Bcrsoraung im Braunhemd mit umfl»r»cn Fahnen vorbeimarschi->rt nach dem Ehrenmal wo et» großer Kranz ntedergelegr wird. III VII Die Kirchenbehörden beider Konselsionen ordnen bi» zum Leiirkunqslaae einsthiiestiich loqiich ein eiastündigr» Irauer- »elöul in der Feil von « bi, S Uhr abend» an. Der Deutsche Rundfunk wird mii allen seinen Sendern der Staat»- und volk»traurr In seinem vroqromm entsprechend Rechnung troqen. Erlaß des Reichswehrmlnifkers an die Wehrmacht DRV. Berlin, 2. August Zum Zeichen der Trauer beim Hinscheiden dr» oberlsrn Be- sehlrhober, der Wehrmacht. Generalseldmoricholl von ksinden- tmrg. ordnet der Reichiwehnninistrr. Generaloberst von vlom- bera. an: 1. Sämtliche Ossi,leer und veamie im 0Mzier,r«ni der Wehrmacht legen zur Uniform aus oienehn Ta« Imuer an slrouerflor um den linken Arms. Seim 9. vreustischen Tnsonlerie-Regimrnt und beim 1«. 3nsonierie-Reoiment dauert diele Trauer vier Wochen: erster Tag der Trauer ist der 2. August. 2. Bl» zum Tage der Beisehunq einichiiestlich werden dir Zlaqyen aus den miliiärischrn DienNaebäuden in allen Stand- orten und auf den Schissen der Rrich»marine holbstock oesetzl u»d von den Truppen Irin Spiet gerührt (Au,n«hwr: Alarm und Zeuerolorms. Z. Alle solutsähiaen Schifte und Solukbatterien schießen Z. August und am Seijehuna»tl>q von der INoraensloguea- porade an s» Uhrs je 21 Schuß Irauersalui. 4. Die Ehrenwache In Rrudeck stell! Znsantrrie-Reaimenl 71 r. 3: Befehl ist unmiktrtbar ergangen. Vir Toten wach« im Trauerhause Ist durch Oftizlere nach nlherer Anweisung de» Wehrkreiskommando» l zu stellen. 6 Vereidigung der Soldaten der wehmnchl Hamburg feaueef nm den Selchsprilstdenlen Si Berlin. 2. August Rrichswehrminister Generaloberst von Blomberg hat aus Grund dr» Grsehr» übrr das Staatsobrrhaupt dr« brutschen Reiche» und Volke» die sosorligc Vereidigung der Soldaten der Wehrmacht aus den Führer dr» drutschen Rriche» und Volkr«, Adolf Hitler, desohlrn. Die Eidesformel lautet: ljcn rcb u « r ?:aai Hambura. 2. August Anläßlich de, Ableben» de» Reichspräsidenten Generai'eid- marichaü von Hindenvura hat der haMburgiiche Senat an- geordnet daß am heulwen r°n»«,tgg «u» allen ilaalUchen Gebäuden und Flaggennuisten lowl» aus brn staatlichen jzaur» zeugen in den hamdzirgnchen Häsen dir Flaggen aus daii - Maft aelevt werden. UL« Salb noch drns' BtAMMwerden der Lode»nachr WSd urch Len Rtindsunr gad die gejam« hamburastch« «eooik.rgWMttcr Trauer da>>crch Ausdruck, dost allüberall di» Flaaaen gpr f>- mast hochaingen. von allen Häusern. ac»s Fenstern u Ballonen wehen die Trauerstag«» und zeugen von dcr großen Liebe und Berehmng. die sich der Verstorbene in allen Kreüen der Bevölkerung erfreut hat. Dem Brüpiel der staatlichen Fahrzeug« im Hamburger Hasen solchen auch all, anderen dort liegenden deutschen unk ausländischen Schisse: sie all, haben die Flaggen halbrnasl gesellt. Auch von den Gebckiden der in Hamburg akkreditierten Kon'ulate weht dir Flagg« überall halbslock. AU« VeranstaUrmaen rein unterhaltender Art lind au» Ln- last de» Tode» de» Reichspräsidenten abgesagt worden. Luch di« Hamimraer »örle bleibt um Zeichen der Traue, am Donnerstag. Freitag und Sonnabend für jeden Verkehi aelchlosirn. ÄI 1 hin, c:c Ich schwLrr bei Sott diesen Keiltgrn Eid. daß ich Führer de« deutschen «eiche» und vottr«. Adolf Hüter, de« vderdefehl«hnd«r brr Wehrwacht unbedingten Gehorsam leisten und als tapserrr Soldat bereit sein will, teverzeit für diesen mein Leben rinzusehen.- Bern 7»i Aufrvf des ?nfu, die Ti bundc strick» '0lb( / Lb- «nschlirhend an dir Vereidigung wird auf den nrurn Lberdesrhlbhaber der Wehrmacht rin Hurra ausgcbrachl, woraus dir beiden Rattonalhymnen folgen. * **4 „3 Berlin. 2. August Volke raum Berg, deuisc dienst Ter Reichsführer der Himmler, hat folgende» Ans. r»s erlösten: SS.-«» Was uns hindenburg war vom Lelchopresseches der ASDAP. Dr. viedrlch Reichspräsident »v» hindenburg. der groste Frldmarschall Unserer rnhmreiche» Arm«, ist tot. I» Ehrfurcht stehen »t» »» seinem Sarge. Er sit an» diesem Leben geiMieden nnd n»«n in di, Unfterdlichkeit der grohen deutsche» «». Ein lange, Leben pwostisch-deatschrr Psl der Feiomarschnll k seine. ichlersüllnng un, alle» vorgelebi. Eingedenk diese» i»i» Geistes »olle» mir Denischlnnd dienen tre» dem ührer heule nnd immerdar. »wiicl brat * Berlin. 2 August Der Rcichspreffechef der NSDAP., SS-Gruppenführer Dr. Otto Tiediich, behandelt in einem Artikel .Wa« un» Hindenburg war" insbesondere das Verhältnis des dahingeschiedenen Reichsprästdenten zu seinem Kanzler. In dem Artikel heißt r» u. a.: .Mit Hindenburg ist eine Gestalt von weltgeschichtlicher Form dahingegangen. Wenn heule sein Leben, sein Wirken, seine Leistungen und'leine in Deutschland, sondern in allen ( verdiente Würdigung finden, dann betrachten wir e» al» unsere Ehrcnpslichl, davon zu sprechen, daß sein Leben»- wrrt ticsinnerlich verbunden ist mit der nationalsozialistischen Wiedergeburt der deutschen Nation. Der General- seldmarschall und Reich»präsideni von Hindenburg war nicht nur der Repräsentant der Größe dr» vrrgangenen Reiches, er war auch der aktive Milträger dr» neuerstan- drnen Reiches, des Er war eS. der zum Itaaie frcigcmacht hat. al» dir Entwicklung reis für den nationalsozialistischen Staarsgedanken. Er die Wiederauserstehung der deutschrn Nation im Zeichen des Hakenkreuzes als eine Erlösung aus nationaler Erniedrigung, als Ausdruck feines eigenen nationalen Wollcns empfunden Deshalb hat er dem neuen deutschen Reich neben den Fahnen des alten Reiches die Fahne der nationalsozialistischen Erhebung gegeben. Er hat, seitdem er den Nationalsozialismus in seinem Wirken und In seiner praktischen Arbeit kennen gelernt hat, nicht nur seine segensreichen Wirkungen für das veuischc Volk anerkannt, sondern ihn auch grsörbert, wo immer er konme. Hinter all üen «rosten Lnlicheidungen Lee national, lozialistlichen Regierimg stand der Reichspräsident von Hindenburg und sellte sich mit seiner Autorität für sie ein. Er hat Len Ralionoliozialisiini» au» tiesstem Herzen desatt und Les- halb haben wir ihn auch aanz vrionLers ichällen und lieben gelernt. Dos. wa» wir al» BeneralsrVmarichall bewunderten, haben wir als Nalionalloziolisten in ihm wieSeraeiunden. Wir willen baß aeroLe unser Führer den Reichspräsidenten von Hindenl^i geiprochrn. präfidenlen .zurückkam. war er aus» neue von ihm begeistert. Man sagt nicht zu viel, wenn man sagt: Sie waren sich an» Herz gewachsen. Ler greise Reichspräsident iinü sein Kanzler, der Beneralseldmorschall und der (Befreite de» Weltkriege». Der Reichspräsident und der Kanzler de» Drillen Reiche», si« waren gute Kameraden gewochen. seitdem das deutsche Schicksal sie zulammenführte. Sie waren beide Soidaien und in dieser soldatischen Haliuna loa da» Fundament ihrer inneren BeiAundenheit. E» Holle sich ein echtes und fruchtbare» Vertrauensverhältnis herc»>"oet>'.lüet. w>, seit Wilhelm I. und dem Kanzler nicht mehr best nöen hat. Ich weist, daß keiner mehr trauert al» Hiiler. Ee verliert in ihm einen aanz Drosten der dmtschen Geschichte. Führ Beileidsbesuch de« Regierenden Bürgermeister« bei» Reichs sialthaltrr. Regierender Bürgermeister Krogmanu staitele heule vormittag 11.30 Uhr Reichssiatthalier Karl Kaufmann in desirn Ami«sitz einen offiziellen Beileidtbesuch au« Anlatz de« Ableben« de« Herrn Reichspräsidenten ab irecu Der Rcichssührer der SS., ft. Himmler Jan I teil, Die Börsen geschlossen kanzl, Iaht! vidm dnb. Berlin. 2. August Line Anordnung dr» Börscnpräsidenicn besag i Anlaß des Ableben« de» Herrn Rcichspras, au« Trauer dir Berliner Borsenräume Donnerstag i n» Freitag für jeden Bertehr geschlossen bleiben. dnb. Hamburg, 2. August Wie amtlich verlautet, sinder in Hamburg heute, Freitag und Sonnabend keine Sfsekrrndörse statt. r. daß Bedeutung nicht nur Staaien dcr Welt dir Hamburgs Veileid au« identen natrn Liaa de» i Aambura. 2. August zutiefst verehrt hat. Oil hat er un» davon «»mal wenn Adols Hitler vom Reichs- Reich,slaithalter und Senat haben bübrrr dcw nach- fuhtnbe Xfltaramm gerichtet: ,.3n tieser lrlgrissenheu über mir ^hnrn hi« Irou« und das Beileid i»mbma» zu Mitteln wir >1hnen o>« v>- i.ib. fiinlditUttn de» Herrn Reichsp.ästdenlen. toeneraiiew ii^rlchall' Paul von Hindenbur» 2n Dankbarkeit und Ldr- mrchl »eiul lüh Hamburg mit unlerem ganzen Volke vor der G äst. de. En^lasene». dessen Name dle ^tten Üb-L°u«n wttd al» der de« Führer» der deutschen Volkstter« im gröstten der Geichich'e. al» treuen Ekkelmich» m dusteren Tagen und al» hohen Schirmherrn de» Drillen ^'tj***- Dem Sohn de» verstowenen Herrn Reichspraltbenten, vberlt von Hindeickura. haben Reichsstatldal «r und Senat >n '^L'ttm'Nch.ch.n^ 2 d^Ä-rn^.^ übermitteln wi. Ihnen unter K.rzilchs,. B«".». Die V-nk^ck.tt für da. wat Generalleldmarlehall von Hlndenbura lür Deutschland g»leM«> bat wird auch in Hamdura. da» ihm al» leinen Ehrentzurgei ^o^d.r? vÄunden ist. von Gelchl'cht W Deichlechl torlleden. Di. hohen menlchl'chen und s^tckhM Tug^n «» ^sten Mann,» aber werden un» und allen, di» nach un, konnnen al» leuchtende, «eilplel vor A»«rn ftchen. Z schrn Fron eh' Wer am Krankende» Hindendnrgs saldo Weh' nationalsozialistischen Deutschland«! dem Nationalsozialismus den Weg war sozia i°s>sc Schilderung eine, Reiieteilnehmrr» aan har DNB. Berlin, 2. August Uebcr den Besuch de» Re chslanzler» am Krantenlager dr« Reichspräsidenten erhält die N2K. jolgenden Beucht »me« Teilnehmer« der Reise: Alt der Reichtkanzler zuletzt — am 3. Juli d. I. — dem Reichsprasidenlrn m Neudeck seinen Besuch abjtatttic, da ahn- Führer aui biejec Reise begleiten vier Wochen spaler dort Adolf H lall» ft Un wir alle, dir wir drn dursten, nicht, daß schon am Krankenortt Pater dort Feldmarschalls sieben lcichepräsident in der iiler kar «t 1 de» greisen würde. Damals noch kam uns der Reichsprä Hall« seines Hause» in fester, ausrrchler Haltung entgegen und ipiach dem Führer und seinen nächsten Begleitern in mar- ktgen, unvrrgestlichen Ivoch Erlaß des Lhess des Stabes Luhe, an die SA. Gesetz über da« Staalsbegrcibnis für den Senernlseidmnrschnll non hindenbnrg [pru fester od seinen nächsten Worten den Dank de« Vaterlandes dafür au«, datz sie in der Stunde der Gefahr al« Männer «ntschlossen gehandelt hätten. In Bayreuth erhielt der Führer am Dienstag die Mitteilung von der ernsthaften Erkrankung, unter der der Reichspräsident in leichierem Matze bereit« seit vielen Monaten zu leiden hatte. Losort entschloß sich der Führer, an da» Krankendeit Hindenburg» «j eilen, tfr floa unser» «üalich nach Berlin und von dort Miliwochvormitla« weiinr nach Oilpreusten. Auch Slaatrirkreläe Meißner ist au» Süddouüchiunü im Flugzeeig herbeiareiit, »»» den Führer von Berlin nach Reuoeck zu bealeiten. Bei der Landung liegt, nach vielen Regentagen, strahlender Sonnen,ck^in Über den »rmereichen Feldern Ostpreußen». Ohne Auienlhoii gehl di« Fahrt >o«ilrr nach dem stillen Neudeck. In den Stadien und Ortiehasten, dir wir durchiahren, «rwarirn un» ichon „st o«m jruhen Morgen di« Menschen nach Hunderten, al» hätten st» «, geahnt, daß in schweren Stund»,, de» R«ich»ptäsiüenl«n üer Kanzler nicht sern lein wird. L» schwingt wohl in der herzlichen Bcgrustlma »in Unterton von Sorge mit um da» Schntsal de» gleisen Feld- marlchaUs. dem in diesen Tagen di« Herzen aller Deutschen besonder» zuueeoandt sind. In Neudeck ist di« Famlli« de» Genewiseidmarschall» »eriammelt Her»ortagend« «erzie ünc auf» best« um den kranken Reich»präsidenlen besorgt. Der Kangler degiltt sich ln da» Krankenzimmer, um den Neichrpräsidenten zu begrüßen. Der Neichsprästdent »mpi仫'ihn am Krankenbett. Er erkennt üen Führer und dank! ihe» mit herzlichen Worten für leinen Beuich 'Aach kurzem ide prach veriahl de, Kanzi«, den N»ich«p,»iic„nl«n. der in ruhigen Schlai linkt. Ein« dang, Frag, liegt «mt aller Lippen, al, wir di« Wogen zur Niick- Hü» Beschick dem deulich«. die 3408 forbi Papu V71B. Berlin, 2. August Da» Rrich»kabinett hat da» tolgend« Gesell über da« Stoai»d«qkäbn>» für den ReichMräsidrnien General- seldmarschoü von hindenburg beschlossen: Beileid des hamburglschen Konsularkorps Berlin. 2. August um VI litt SA-.Führer, SA. Männer! »Lee zweite Angujt ist der erst« Mobil», ietz e» —» LS Jahren in der M«htl»»ch» eute, ,e,a» 2« Jahre später, ist der grästie riege» zue ,e«ßen «emee ahhernj«, »aeden. ^ Der greise ,ge»rr,ls,lh»a,schall, de» al» Präsident *— Deutschen Reiche», den Geseetten h.» w.ttkrie,e», unseeen Führer, nt, den Führer de» dentschrn Belke, heriel, ist ftz» nn». wie ihn mit Glotz di» hrnnnen Soldaten Adolf Hitler» nennen, d»e .Zndegetst der soldaiisthen Pslichtettüllun»-. Hent, teaneen »«» >m ihn nnd gedenken datzfi all »nstr»« Kam,»ad,», bi, in nnh nnch dem K,i»g, sü» Lechschland» Feeihe« sterben. «JU ehren da» Andenken nnch dentsch«, Wiä n»e»a»l! _ „ Lnech Psiichieesüllnng bi» ihm iestieni Für Führer. Volk und Freiheit! Belr ijr. W ari la «ÜDQ irnng. diese. \ Hamburg. 2 August Für den zurzeit in Urlaub drlindlichen Doyen de« Nonsiilartorps. Generalkonsul Parede^Ui^anela. stattet« um die Mittagsstunde der Generalkonsul der Tschrchoslo w tische» R pub ik Ministerialral M a . j c e k dem iste- gtereiwen Bürgermeister im Ra,hau« eu>en «tluch °b u»d sprach ihn, da« Beileid de« diesigen Konsularkorp« zu dem Hinlcheideit dr» Herr» Re>ch»vräsidettten au«. Fm Laü,e de. V°rnt..°g« und Äii.ag. had.n aucv die iibtiaen konsularischen Bertrelcr in Hamburg aus der K°nsulİb.-i1un» de. Hamdurgischen S.aa.-am.r« Kon- volrnzbesuche gemachl. No,« Ü 1 der i Dem dahingeschivdenen Reichspräsidenien Generalletd- marschaU von hindenburg bereitet da» deuische Doli ein Siaolsdemäbni». tfolir 321 , r Mil, ft 2 ei, Rlit der vurchtührung de« »iaaisbegräbnisie, werden die zusiändiaen Minister braust rag«. chei neua aus 5 «111» « öffeni Die wird, fahre aus s deckui abge, 14 tägige Trauer für alle partetglledernngea Va, veileld der Stadt Hindenbnrg Berlin. 2. August An» An iah d«» «hl,he», tu Heer» Retchmtrüktzsuteu, SeneraljeldMn,schall »«» Hindenburg. »ednet de, «tellmr- trete» he» Führer», Rudels Heß. sü» bi« fteiamt« Partei in allen ihren tSliederungen (Vu, SA., 6S-, HZ. Arbestssront und Arbrilsdienjij eine tdtägtgr Trauer a». Währrun dieser Trauer,ei, sj, zun, Diruslanzug Trauerslor über der ArMtziud« zn ,ragen. vi» »uni Tan» de» Beisetzuna seinschließiich, veeiänßen lein »piel gerührt. Di, Llenstgehäud, ! dt» »nm B.i>'gun,»t»g« nnree Tenn««» «ne Me der ffamllie Hindenbnrg Hindenburg sOderschlrsiens. 2. August Die Stadt Hindenburg hat durch ihren Oberbütgertneille, Leneraiieidmarschaii va» Hl»de»lui». uns«!«» i>ochverehrle li'tnfiat** ‘ mW I lÄ^Plunbc - nt» Ädilditz au». jj t j j u 1 4 Oberbürgermeister. tin de, 1 Berlin, 2. Ailgilst Herrn Reichspräfidenlen von Hiilden- bura dttlet, van der Ucbciicubuna van Blumenspeildeii Ab- llanv zu nehnirn und bei dirsem Anlaß lieber den notleidenden Boltsgeiioslen zu gedenken. Wer die« brdenki, handelt m Sinne de« vrrsicnbenen Rrlchtprasidrntiu und Generalseid- marschall«. Die Familie des wird ,,» den der Mo». , tSSJf t
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Kunstmatige intelligentie
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