Frage/Antwort » Ein Familienforscher hat mich kontaktiert. Was will er von mir?

Sie bekommen eine E-Mail oder einen Brief von jemandem, den Sie nicht kennen. Er oder sie betreibt Familienforschung und hat eine Frage zu Ihrer Familie. Was nun?

Was will der Forscher meistens?

  • Einen Namen oder ein Datum bestätigen: "War Ihr Opa der Jan, der 1920 in Zwolle geboren wurde?"
  • Ein Foto oder eine Geschichte: "Haben Sie vielleicht ein Foto Ihrer Großeltern?"
  • Ihnen mitteilen, dass Sie verwandt sind: "Unsere Urgroßväter waren Brüder."
  • Um Erlaubnis bitten, Ihre Daten aufzunehmen.

Sie entscheiden selbst

Sie müssen bei nichts mitwirken. Sie dürfen Nein sagen oder nur einen Teil erzählen. Daten über Sie selbst darf der Forscher nur veröffentlichen, wenn Sie dafür Ihre Zustimmung geben. Daten über Ihre verstorbenen Eltern und Großeltern sind öffentlich, dafür ist keine Zustimmung nötig.

Tipps für ein gutes Gespräch

  1. Fragen Sie, wo der Stammbaum zu finden ist. Auf Genealogie Online können Sie dann selbst nachsehen, was schon drinsteht.
  2. Fragen Sie, was der Forscher mit Ihren Informationen vorhat. Wird es veröffentlicht oder nur aufbewahrt?
  3. Vereinbaren Sie, was online stehen darf und was nicht. Zum Beispiel: das Foto von Opa ja, die Namen Ihrer Kinder nein.

Oft haben Sie auch etwas davon

Der Forscher weiß meistens schon viel über Ihre Familie. Fotos, die Sie nicht kannten, den Beruf Ihres Urgroßvaters, einen Zweig der Familie im Ausland. Fragen Sie ruhig danach. Schauen Sie sich auch einmal die Stammbäume auf Genealogie Online an: Vielleicht steht Ihre Familie schon drin.


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