Frage/Antwort » Woher hat ein Familienforscher all diese Daten?

Ein Stammbaum mit Hunderten von Namen, Daten und Orten: Woher kommt das alles? Nichts davon ist geheim. Ein Forscher sammelt es Stück für Stück aus Quellen, die jeder nutzen darf.

Öffentliche Archive

  • Personenstandsregister: Urkunden über Geburt, Heirat und Tod, in den Niederlanden seit 1811. Sie werden nach 100, 75 und 50 Jahren öffentlich.
  • Kirchenbücher: Taufen, Trauungen und Begräbnisse aus der Zeit vor 1811, oft Hunderte von Jahren alt.
  • Bevölkerungsregister: Wer wohnte wo, mit wem, und welchen Beruf hatte er oder sie.
  • Andere Quellen: Notariatsakten, alte Zeitungen, Militärregister, Grabsteine, Totenzettel.

Archive haben viele dieser Quellen online gestellt. Auf Websites wie Open Archives sucht ein Forscher nach einem Namen und findet so die Urkunden. Genealogie Online hilft dabei mit dem Service Scans suchen.

Die Familie selbst

Alles über die letzten Generationen kommt von Menschen. Von Eltern, Onkeln und Tanten, aus einem Familienstammbuch in der Schublade, von Fotos mit Namen auf der Rückseite. Ein Forscher spricht mit der Familie und schreibt auf, was sie erzählt. Daten über lebende Personen kommen also immer von der Familie, nie aus einem Archiv.

Quellen zeigen

Ein guter Forscher gibt bei jedem Fakt an, woher er stammt. In einem Stammbaum auf Genealogie Online sehen Sie diese Quellen bei der Person. So können Sie selbst prüfen, ob etwas stimmt. Lesen Sie mehr über die Regeln für gute Forschung.


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